Knatsch um Knut: Jetzt gehts ums Geld

  • Publiziert: 06.03.2008, Aktualisiert: 03.01.2012

BERLIN – Der weltberühmte Berliner Eisbär Knut sorgt für Streit zwischen den Zoos in Berlin und Neumünster. Dabei gehts um viel Geld.

Der Zoo im norddeutschen Neumünster fordert einen Anteil an dem Gewinn von den rund fünf Millionen Euro (8 Mio. Franken). So viel hat Berlin letztes Jahr mit seinem Publikumsliebling erzielt. Zoo-Chef Peter Drüwa beruft sich dabei auf eine Vereinbarung, wonach ihm Knut als erster lebender Nachwuchs von Eisbär-Vater Lars gehört. Lars war von Neumünster nach Berlin ausgeliehen worden.

Sein Kollege Bernhard Blaszkiewitz in Berlin lehnte eine Stellungnahme ab. «Das kommentiere ich nicht. Das ist nichts für die Öffentlichkeit.»

Eisbär Knut war am 5. Dezember 2006 im Zoo Berlin geboren worden. Mutter Tosca nahm ihren Nachwuchs aber nicht an. Tierpfleger Thomas Dörflein kümmerte sich Tag und Nacht um Knut und brachte ihn per Handaufzucht durch. Die Bilder gingen um die Welt. (SDA)

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