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Ende Mai hatte «JJ3», wie er bis jetzt genannt wird, in der Gegend von Trafoi/Sulde, südlich des Stelvio-Passes, wiederholt Schafe gerissen. Nach einem Abstecher nach Livigno wurde der Bär während der letzten Tage im Münstertal, im Grenzgebiet zwischen Italien und der Schweiz, beobachtet.
Der Meister Petz hat bekannte Geschwister: Seine Brüder sind nämlich «Bruno» und «Lumpaz». Zwei bekannte Bären, welche die Jäger während Wochen beschäftigten (Blick Online berichtete). «Bruno» war im vergangenen Jahr in Bayern erlegt worden. «Lumpaz» hatte im Sommer 2005 während mehreren Wochen seine Spuren im Münstertal und im Unterengandin hinterlassen. Jetzt ist ihr Bruder am Werk.
Dass dieser Bär aus derselben Familie stammt, konnte durch eine Haaranalyse festgestellt werden. Ende Mai hatten die Forscher Bärenhaare im Nationalpark Stilfserjoch gesammelt.
Hingegen verlief die Untersuchung der Haare von jenem Bären, der am 6. Juni im Dischmatal bei Davos seine Spuren hinterliess, negativ. Gemäss einer Mitteilung des Institutes INFS aus Bologna liegt zu wenig Material vor, um eine exakte Analyse durchzuführen, um die Identität des Davoser Bären eindeutig bestimmen zu können. Dieser Bär, der in den letzten Tagen nicht mehr beobachtet werden konnte, ist also nicht identisch mit JJ3. Es bleibt also weiterhin spannend im Bärenland! (AP/spj)
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Das war «Lumpaz»: Er hinterliess im Sommer 2005 seine Spuren. (Keystone)