Jetzt funkt der Bündner Bär!

  • Publiziert: 13.08.2007, Aktualisiert: 02.01.2012

ALBULAPASS GR – Zwischen Julier- und Albulapass ist am Sonntag ein Braunbär besendert worden. Das Tier kann damit geortet werden – und verschreckt.

Der Bär wurde im Val Spadlatscha gefangen, wie der Kanton Graubünden und das Bundesamt für Umwelt gemeinsam mitteilten. Die Aktion, bei der auch ein Helikopter zum Einsatz kam, führte ein Team des Bündner Amtes für Jagd und Fischerei durch.

In einer hochalpinen Ebene habe das Tier mit einem Narkosegewehr beschossen und bewegungsunfähig gemacht werden können. Dann sei ihm ein Halsband mit Sender angelegt worden. Laut dem Bündner Jagdinspektor Georg Brosi war die Aktion seit mehreren Tagen vorbereitet worden.

Noch ist nicht bekannt, ob es sich bei dem Bären um einen der in Graubünden identifizierten Jungtiere oder um ein drittes Individuum handelt. Klarheit soll die Analyse einer Blutprobe bringen. Diese wird laut Brosi erst Mitte September vorliegen.

Dank des Senders kann die Wanderung des 98 Kilogramm schweren Männchens, das in den vergangenen Wochen rund zwei Dutzend Schafe riss und mehrmals beobachtet wurde, besser überwacht werden. Sollte sich der Bär erneut Viehherden oder Siedlungen nähern, wird er mit Knallpetarden und Gummischrot verschreckt, wie die Behörden mitteilten. (SDA)

Top 3

1 Im Auto eingesperrt Hier hupt der Hund um Hilfe!bullet
2 Diebstahl Software-Manager soll Lego geklaut habenbullet
3 Rätselhaftes Tier Bär Finn und Panther sind Facebook-Freundebullet

Ausland