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Knallkopf Knut?
(AP)
Ohne die Aaahs und Ooohs des Publikums dreht Knut durch. Stehen keine Zuschauer vor seinem Gehege, fängt der Eisbär an zu wimmern. Süchtig nach der ganzen Show sei er, sagte der Pfleger Markus Roebke der «Daily Mail».
Man müsse das ganze Knut-Spektakel auf Eis legen. Seine Gier nach menschlicher Aufmerksamkeit sei nicht gesund. Und spielen mit dem Eisbären liege auch nicht mehr drin. Zu unberechenbar sei das Tier, zu gross und zu gefährlich.
«Knut ist ein aufmerksamkeitsgeiler Psycho! Er muss weg. Je früher desto besser», berichtet Roebke weiter. «Das Problem ist, er sieht sich selbst als Menschen. Thomas Dörflein ist für ihn sein Vater.» Kontakt zu Knut wurde den Pflegern von der Berliner Zoo-Leitung aber strikte untersagt. Ansonsten droht die Kündigung.
Nur: Der Bär macht Radau, wenn keine Leute in seiner Nähe sind. Also bleiben die Pfleger zumindest in Knuts Blickfeld, wenn ihn keine Zuschauer bestaunen. Und solange der Eisbär dem Tierpark weiter Geld in die Kassen spült, will man Knut natürlich behalten. Ob knuddlig oder durchgeknallt. (zeb)
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Schluss mit süss, Knut ist jetzt ein Aufmerksamkeits-Junkie. (Keystone)
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