Ihre Mutter ist fassungslos Mädchen (2) kassiert Güsel-Strafzettel

WASHINGTON - Mit gerade einmal zwei Jahren ist Harper Westover ins Visier der Ordnungshüter geraten. Sie soll einen Abfallsack auf die Strasse geworfen haben. Dafür wird das Mädchen jetzt zur Kasse gebeten.

In Washington USA kassiert 2-Jährige einen Strafzettel play

Harper Westover (2) bekam einen Strafzettel über 75 Dollar.

Theresa Westover

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Die zwei Jahre alte Harper Westover lebt mit ihrer Familie im Nordosten von Washington. Sie gilt als ordentlich, höflich und gut erzogen.

Die Beamten der Städtischen Abteilung für öffentliche Arbeiten sehen das allerdings anders: Für sie ist die Kleine eine Kriminelle - oder zumindest eine «Klein-Kriminelle».

Belastendes Couvert herausgefischt

Am Donnerstag kassierte Harper laut der «Washington Post» einen Strafzettel über 75 US-Dollar. Der Vorwurf: Sie soll einen Abfallsack achtlos auf der Strasse fallen gelassen haben, in der sie mit ihrer Familie lebt. Ein Güsel-Detektiv will ein Couvert mit Harpers Namen und Adresse aus dem Sack gefischt haben.

Die Mutter der Zweijährigen ist ausser sich. Am Telefon beschwerte sie sich bei der Behörde und forderte die Rücknahme des Strafzettels. Ihre Tochter habe nichts Falsches gemacht, und schliesslich sei sie gerade einmal zwei Jahre alt.

Doch die Beamten liessen nicht mit sich diskutieren. Der Name der Zweijährigen bleibt bis auf Weiteres auf der Liste der Gesetzesbrecher. (wen)

Publiziert am 06.09.2016 | Aktualisiert am 07.09.2016
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9 Kommentare
  • Markus  Buser 07.09.2016
    Richtig erziehen und fertig. Das löst nicht nur dieses Problem. Meine Tochter hat mit 2 Jahren Ihren Müll schon selbst aufgeräumt und entsorgt.
  • Thomas  Müller Thurgau 07.09.2016
    Wär auch bei uns gut...es hat zu viele Ausländerkinder - die keine Ordnung kennen und die Eltern schauen nur zu!
  • Thierry  Eutone aus Grandvillard
    06.09.2016
    Ich kann euch versichern, ganz so stimmt diese Story nicht. Den Strafzettel hats bestimmt gegeben, aber für die Eltern. Das dient eben der Erziehung ! War gerade wieder in den USA unterwegs, man findet KEINEN Müll in öffentlichen Grünanlagen oder auf Rastplätzen. In Iowa z.B. kostet es 700 Dollar, seinen Abfall einfach aus dem Auto zu werfen. Oklahoma, Des Moines, Minneapolis, Boston, habe selten so saubere Städte gesehen ... von wegen saubere Schweiz !
    • Harry  Kant , via Facebook 06.09.2016
      Wir hätten in der Schweiz tausendene "Gemeindeangestellte" die sich nur langweilen den langen lieben Tag. Es fehlt nur der politische Wille diesen Menschen eine sinnvolle Beschäftigung zu geben - die Schweiz wäre blitz blank sauber!
  • timo  schenker 06.09.2016
    Ich dachte schon dass das in der Schweiz passiert wäre. Aber dann sah ich den Betrag, viel zu tief. Hier wäre es bestimmt so um die 250.-, von der KESB die sich eingeschalten hätte ganz zu schweigen!
    • Landre  Marb , via Facebook 06.09.2016
      Was die KESB damit zu tun gehabt hätte wissen-wisst auch nur Sie-Ihr. Und wenn Eltern nicht mal merken, wissen oder sich einfach nicht interessieren wo der Haushaltabfall geblieben ist, dann ist ihre Verteidigung solchen Verhaltens zwischen den Zeilen ebenso verwerflich.
    • Marco  Weber 07.09.2016
      Herr Schenker vor kurzem in einem Bericht gelesen das die KESB was mit Kindern zu tun hat und jetzt in den Kommentaren das gelesene wieder Nachplappern ohne Sinn und wohl auch ohne Wissen!
  • Thomas  Zürcher 06.09.2016
    Wir als Aussenstehende können diesen Fall nicht beurteilen.Warum konnte die junge Dame ohne das es die Mutter bemerkte sich vom Haus entfernen und bis ans Ende ihrer Wohnstrasse laufen und dort den Abfall verstreuen?Fahrlässig was da passiert ist.Anscheinend hat die Mutter auch einen Strafzettel bekommen.Übrigens sie ist Anwältin.
    • Martin  Andres , via Facebook 07.09.2016
      Schon mal überlegt, dass allenfalls auch jemand der Eltern den Abfallsack unsachgemäss entsorgt hat und im Abfallsack halt gerade nur ein Brief adressiert an die Kleine zu finden war..??