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«Grebbo» war ein Charmeur. Wenn die Kinder ihn besuchen kamen, zog er für sie ihre Lieblingsshow ab: Er markierte sein Revier, indem er wild mit dem Schwanz herumwirbelte – und dabei möglichst viel Kot in der Gegend verteilte. Und treu war «Grebbo» auch: «Wanna» war seine grosse Liebe, mit ihr lebte das Flusspferdmännchen vier Jahrzehnte lang zusammen. Eine Seltenheit, denn Flusspferde sind ausgesprochene Einzelgänger.
«Wanna» starb im Mai – und heute folgte ihr «Grebbo». Denn «Grebbo» hatte immer mehr gesundheitliche Probleme. Er sah fast nichts mehr und in den letzten Tagen entwickelte sich an seiner linken Halsseite auch noch eine grosse Geschwulst. Eine Operation wollte man dem Greis nicht mehr zumuten, zumal die Heilungschancen nicht die besten waren. (gux)