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Die schöne Unbekannte antwortete ihm nie. Denn sie hatte ihre Ansage nur auf Band gesprochen. Doch das hielt Hiroyuki Nomoto (39) nicht davon ab, 500 Mal die Gratisnummer ihres Arbeitgebers in Takasaki anzurufen und der holden Stimme zu lauschen
Dadurch entstanden dem Unternehmen allerdings saftige Telefonkosten: Umgerechnet 40000 Franken hatten sich zusammengeläppert! Deswegen zeigten die Firmen-Bosse wenig Verständnis für Nomotos Stimmfetisch und erstatteten Anzeige wegen geschäftsschädigendem Verhalten.
Der 39-Jährige wurde verhaftet. Doch auch jetzt zeigte er wenig Einsicht: «Das Unternehmen hat eine 24-Stunden-Gratis-Hotline, um Aufträge entgegenzunehmen», erklärte die Polizei: «Aber er sagte, er wollte nur die weibliche Stimme hören.»
Bleibt nur noch festzuhalten, dass Liebesgefühle gegenüber Telefonstimmen in Japan nichts Neues sind: Im Januar war ein 37-jähriger Mann festgenommen worden, der 2600 Mal die Telefonauskunft angerufen hatte. Da steht Hiroyuki Nomoto fast schon wieder gut da. (SDA/gux)
Ob Hiroyuki Nomoto auch im Traum die sexy Stimme der Ansager-Frau hörte (Symbolbild)?- stock.xchng