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Haustierfreundliche Hotels, Parks für freilaufende Hunde und vegetarische Restaurants haben San Francisco zu Platz eins auf einer Liste der für Tiere lebenswertesten Städte der USA verholfen.
Für die von der US-Tierschutzgesellschaft erstmals erstellte Liste waren unter anderem Kriterien wie die Zahl der Pelzgeschäfte pro Einwohner und das zahlenmässige Verhältnis von Naturbeobachtern zu Jägern in den 25 grössten US-Metropolen ausschlaggebend.
San Franciscos Bürgermeister Gavin Newsom bezeichnete die Wahl als Ehre und wies darauf hin, dass Tiere in seiner Stadt häufig als gleichwertige Familienmitglieder zählten.
In San Francisco sei eine ethische Haltung gegenüber Tieren stark verwurzelt, erklärte Jennifer Fearing von der Tierschutzgesellschaft. «Hunde aus Zuchtfabriken werden in Zoohandlungen nicht nachgefragt, die Leute wollen keine Pelze kaufen und sind gegen die Robbenjagd, deswegen boykottieren sie kanadische Meeresfrüchte.»
Die Auszeichnung ist nicht mit einem Preisgeld verbunden, soll aber öffentliche Unterstützung für Tierheime und Tierschutzaktivitäten fördern. Auf den weiteren Spitzenplätzen folgten Seattle, Portland im Staat Oregon, Washington und San Diego.