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Verletzt liegt Chris Rickard (49) im Spitalbett. Ein wildgewordenes Känguru hat ihm tiefe Wunden zugefügt. Der Schock sitzt ihm noch in den Knochen. «Ich habe nie damit gerechnet, dass es mich tatsächlich angreift.»
Am Sonntag spaziert er mit seinem Hund Rocky im Nordosten von Melbourne. Dabei überraschen sie ein schlafendes Känguru. Rocky übermannt sein Jagdtrieb, er scheucht das Beuteltier in einen Teich.
Das Känguru verteidigt sich, greift an, drückt den Hund unter Wasser.
Rickard will Rocky retten, springt in den Teich. «Ich musste meinen Hund mit beiden Händen halten, weil er schon halb ertrunken war.»
Prompt geht das Känguru auf den Hundebesitzer los.
Mit den Krallen an seinen langen Hinterbeinen fügt es Rickard tiefe Kratzwunden zu. Schliesslich gelingt es dem Australier doch noch, das Beuteltier zurückzuschlagen und seinen Hund zu retten. «Es war ein Schock», sagt Rickard, «denn es war ein Känguru, 1,50 Meter gross, und die laufen nicht herum und töten Menschen.»
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Chris Rickard im Spitalbett – klar ersichtlich die tiefen Schnittwunden der rabiaten Känguru-Attacke.