Nachnominierter Nati-Schreck Eigentor-Furrer: Bitte nicht nochmals!

  • Aktualisiert am 19.01.2012

ZÜRICH – Eishockeyspieler Goran Bezina verpasst wegen seiner Bauchmuskel-Zerrung Olympia. Für ihn rückt «Youtube-Hit» Philippe Furrer ins Team.

Viertelfinale an der Eishockey-WM 2008 in Kanada: Die Schweiz liegt gegen Russland 0:2 zurück, als SCB-Verteidiger Philippe Furrer zum Slapshot ansetzt und die Scheibe ins Tor hämmert. Nur leider ins Falsche. Die Vorentscheidung ist gefallen, am Ende unterliegen die Eisgenossen dem späteren Weltmeister mit 0:6.

Furrers unglaubliches Eigentor wird zum Hit auf Youtube. Doch der 24-Jährige nimmt es mit Humor. Als es an der nächsten WM 2009 wieder gegen die Russen geht, weiss er nur noch, dass er im vergangenen Jahr gegen den gleichen Gegner ein «wunderschönes Tor» geschossen hatte. Am Ende lachten allerdings wieder die Russen, sie gewannen mit 4:2.

Aber heute geht es an den Olympischen Winterspielen für die Schweizer Nati schliesslich nicht gegen Russland, sondern die USA. Hoffentlich erzielt Philippe Furrer wieder ein «wunderschönes Tor» – für die Schweiz!

Keine Zeit zum Ausruhen. Anstatt die Heimreise anzutreten, wird Philippe Furrer in letzter Sekunde ins Team aufgenommen.- Keystone

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