Doch kein «Gras-Pass» in Amsterdam Drogentouristen dürfen weiterkiffen

  • Publiziert: 31.10.2012
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Coffee Shop in Amsterdam (Archivbild).

(Keystone)

AMSTERDAM - Die neue niederländische Regierung hat Pläne für einen nationalen «Gras-Pass» wieder verworfen. Er wäre nur für Einwohner erhältlich gewesen.

Mit dem «Gras-Pass» wären Drogentouristen aus den Amsterdamer Coffee Shops, in denen Marihuana an Gäste verkauft wird, verbannt worden. Die Pläne dafür hat die neue niderländische Regierung jetzt aber wieder verworfen.

In Zukunft sollen die Städte in Eigenregie darüber entscheiden können, ob sie Drogen an ausländische Kiffer verkaufen oder nicht, wie aus einer vorläufigen Regierungsvereinbarung hervorgeht. Zumindest in Amsterdam dürfte deshalb alles beim Alten bleiben.

Die Stadt lehnt ein Verbot ab, weil es dem Tourismus schaden würde. Der Handel mit Marihuana ist im Prinzip auch in den Niederlanden illegal, aber für den Besitz kleiner Mengen kann niemand angeklagt werden. (SDA)

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