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Noch vor kurzem tummelte sich Meister Petz in Italien. Doch wie erwartet kennt der Bär keine Grenzen. Ein Luzerner Jäger behauptet, den ausgewachsenen Braunbären durch den Feldstecher beobachtet zu haben – aus rund 600 Meter Distanz. Auch seine Ehefrau und ein vorbeifahrender Südtiroler wollen den Bären gesehen haben.
Die Drei konnten laut eigenen Angaben den Mutz rund 20 Minuten lang beim Sitzen und Umhertrotten beobachten. Der Versuch, sich dem Bären zu nähern und ihn zu fotografieren, sei wegen anbrechender Dunkelheit gescheitert.
Mitarbeiter von Nationalpark und Jagdbehörden suchten heute Dienstag nach Spuren – und sie wurden fündig: Auf einer Strecke von 60 Metern sahen sie drei frisch umgedrehte Steinbrocken und sechs vor kurzem bearbeitete Totholzstücke, die ein Bär nach Larven und Insekten abgesucht haben könnte.
Ein schlüssiger Beweis wie etwa ein Kothaufen steht aber noch aus. Auch Fussspuren oder Haare waren keine zu sehen. Dennoch glauben die Parkwächter, dass die Aussagen der Beobachter stimmen.