Besser spät als nie

  • Aktualisiert am 03.01.2012

BASEL – Die Gorillas im Basler Zoo äffen nicht nur dann, wann die Wärter wollen. Und so kam die herzige Chelewa viel, viel später als erwartet.

Wie heisst das Verb, wenn sich Affen lieben? Bei Vögeln wissen wir es. Heisst es äffen, wenn sich Gorillamann und seine Dame im Heu verdrücken? Behelfen wir uns damit.

Also, offiziell äffte Gorillalady Wima das letzte Mal rund um Silvester 2004. Dies ist laut den Wärtern der letzte registrierte Deckakt. Nach 260 Tagen – also irgendwann im September 05 – hätte das Kleine dann kommen sollen.

Kam es aber nicht. Sondern viel später: Chelewa erblickte das Licht der Welt erst am vergangenen 31. Dezember 2005. Also wurde im Käfig auch nach dem letzten offiziellen Deckakt noch munter geäfft.

Auf jeden Fall ist das herzige Affenbaby nun da. Heute wurde es erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Wima sei eine ausserordentlich junge Mutter und mache ihre Sache erstaunlich gut, so die Leitung des «Zolli».

Offen ist noch die Frage, wer der Vater von Chelewa ist. Der Name bedeutet übrigens zu spät und soll an die später als erwartet erfolgte Geburt erinnern.

Hallo, ich bin Chelewa.- Keystone

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