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Der Angeklagte soll seine Frau in Ostwestfalen erst niedergestochen, dann mit einem Billardqueue geschlagen und zuletzt dreimal mit einem Auto überfahren haben. Die junge Frau verblutete. Tatmotiv war gemäss der Anklage Eifersucht. Täter und Opfer waren Cousin und Cousine. Sie waren nach türkischem Recht standesamtlich verheiratet, lebten aber getrennt voneinander.
Der junge Kurde legte zu Beginn des Mordprozesses am Dienstag ein knappes Geständnis ab: «Ich räume die Tat ein. Ich bin über das Geschehen erschreckt und entsetzt. Ich weiss, dass ich einen furchtbaren Fehler gemacht habe», liess er über seinen Pflichtverteidiger vor dem Landgericht Bielefeld verlauten.
Nach wütenden Zwischenrufen von Zuschauern und teils tumultartigen Szenen verschärfte das Gericht die Sicherheitsvorkehrungen und setzte ein Dutzend Beamte eines Spezialeinsatzkommandos sowie mehrere uniformierte Polizisten zur Überwachung in den Saal. Die Waffenkontrollen wurden verschärft. (sda/gmu)