Kugeln kamen bisher aus der Schweiz Chinesen können nun auch Kugelschreiber

Die Schweiz galt als Marktführerin im Bereich der Kugelschreiberspitzen. Nun haben die Chinesen eine Möglichkeit gefunden, diese Teile selbst herzustellen.

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Chinesische Medien kündigen es als Sensation an. Die Ingenieure von Taiyuan Iron & Steel forschten fünf Jahre lang, um ein Produkt zu entwickeln, das die Schweiz schon seit Jahren exportiert. Das Unternehmen stellte zum ersten Mal in China einen Kugelschreiber ohne ausländische Hilfe her beziehungsweise ohne importierte Teile.

Eine kuriose Geschichte, wenn man bedenkt, dass aus China mehr als 80 Prozent der jährlich produzierten Stifte stammen. Rund 40 Milliarden Schreiber werden jedes Jahr hergestellt.

Die Hersteller hatten jedoch bis jetzt mit einem wichtigen Teil zu kämpfen – der Kugelschreiberspitze. Besonders die Schweizer profitierten von diesem Entwicklungsrückstand, denn viele dieser importierten Teile stammten aus unserem Land.

Kugel braucht viel Zeit

Dabei ging es um zwei Hindernisse. Zum einen waren die Maschinen zu ungenau. Denn die Herstellung der Kugel in der Kulispitze erfordert Präzisionsarbeit. Zum anderen fehlte lange der benötigte Stahl. Dieser muss leicht zu schneiden, darf aber nicht brüchig sein. Diesen Stahl konnte die Forschungsabteilung laut globaltimes.cn nun produzieren. (fss) 

Publiziert am 12.01.2017 | Aktualisiert am 13.01.2017
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4 Kommentare
  • Hans Peter  Gerber 13.01.2017
    dass war schon lange abzusehen und alle wussten das es bald soweit ist. nur wenige Familien profitieren heute in der schweiz von der kugelschreiberspitze. was zählt sind neue Erfindungen und da kommen proportional sehr viele aus der schweiz.
  • Alex  Gächter aus St.Gallen
    13.01.2017
    In der Produktion schon lange nichts mehr zu melden, in Forschung und Entwicklung nur dank Pharma noch gut.
    Die Schweiz hat den Zug verpasst, in wichtigen bereichen wie IT die weichen zu stellen.
  • Ruben  Meier 12.01.2017
    Ein weiterer Schritt Richtung Abgrund für den Produktionsstandort Schweiz.
    • Markus  Schweizer 12.01.2017
      Da hilft eben nur weiter forschen und entwickeln... und nicht auf den Lorbeeren ausruhen.