Krise zwischen USA und Russland Putin schickt Flugzeugträger nach Syrien

Die Krise zwischen den USA und Russland verschärft sich: Putin schickt den einzigen Flugzeugträger des Landes vor die syrische Küste.

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Die «Admiral Kusnezow» werde sich ins östliche Mittelmeer begeben und sich der russischen Flotte vor der Syrien anschliessen, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu laut einem Bericht des «Spiegels».

Derzeit würden sich sechs Kampfschiffe und drei Versorgungschiffe an der Küste aufhalten, sagte Schoigu. Der Flugzeugträger mit rund 2000 Mann Besatzung und Platz für Kampfjets und Helikopter würde die Kampfkraft der russischen Armee im Kriegsgebiet weiter verstärken.

Die Ankündigung erfolgt in einem heiklen Moment. Bei einem Angriff auf einen Uno-Hilfskonvoi waren am Montagabend 21 Menschen getötet und Lastwagen mit Hilfsgütern zerstört worden. Die USA vermuten russische Kampfjets hinter der Attacke. Der Vorfall hatte heute in der Sondersitzung des Uno-Sicherheitsrats zu einem heftigen Streit geführt.

US-Aussenminister John Kerry erklärte, die Waffenruhe könne nur gerettet werden, wenn die russischen und syrischen Kampfflugzeug-Einsätze über den Gefechtsgebieten eingestellt würden. Wenn er Lawrow zuhöre, wähne er sich «in einem Paralleluniversum", sagte Kerry. Der russische Aussenminister Sergej Lawrow forderte seinerseits eine Untersuchung des Angriffs auf einen Hilfsmittelkonvoi. Russische Medien hatte über eine US-Kampfdrohne berichtet, die über dem Konvoi geflogen sei.

Die Uno hatte nach dem Angriff ihre Lieferungen an die notleidende Bevölkerung in dem Bürgerkriegsland erst eingestellt. Am Mittwochabend meldete dann das Uno-Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) in Genf, dass diese so rasch wie möglich wieder aufgenommen werden sollen. (SDA/bih) 

Publiziert am 21.09.2016 | Aktualisiert am 22.09.2016
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8 Kommentare
  • RG  RG , via Facebook 22.09.2016
    Es ist nicht davon auszugehen, dass die Amis den Konvoi abgeschossen haben, wenn wir ehrlich sind. Bleibt noch Russland und Syrien. Und da Russland mit der Syrischen Armee koordiniert und somit jeder weiss was der andere tut, ist Russland sicher mitschuldig. Gemäss Statistik hat Russland mehr Zivilisten auf dem Gewissen, als alle anderen Parteien zusammen. Und seit dem Eingriff Russlands ist es wirklich nicht besser geworden, im Gegenteil.
  • Robert  Mosimann 22.09.2016
    Was ist los mit den USA ? Als grösste Militärmacht der Welt könnte sie den IS schon seit Jahren innert wenigen Tagen oder Wochen total auslöschen. Warum tut sie das nicht ? Der IS ist weit schlimmer als das seinerzeitige Naziregime. Antwort: Weil die Waffenlobby in den USA sagt wo es lang geht und weil die USA die Rolle als "Weltpolizist" nicht aufgeben will und weil sie dazu bald nicht mehr fähig sind, wird die Welt mit Lügen zum Narren gehalten. Russland ist dort legal tätig die USA nicht.
  • hanspeter  kobelt 22.09.2016
    Eingeschraenkter Blickwinkel, welcher nur das Fehlverhalten der Amis sehen will?
    Mal einige Jahrzehnte zurueckdenken und feststellen, dass die 2.Supermacht, Russland , natuerlich viel geheimnisvoller und undurchsichtig, ihre weltverbessernde kommunistische Theorie mit Gewalt durchsetzen wollte und auch tat! Eh.Ostblock etc.?In Gebieten, wo auch USA waren! Nur,die USA liessen Infos raus, die Russen keinesfalls. Wie in der Raumfahrt. Wir kannten die Misserfolge der USA, nicht die der UDSSR!
  • Robert  Mosimann 22.09.2016
    Langsam stellen sich alle Bürger dieser Welt die Frage "Was ist los mit den USA?" Als grösste Militärmacht der Welt könnte sie den IS schon seit Jahren innert wenigen Tagen oder Wochen total auslöschen. Warum tut sie das nicht, denn der IS ist weit schlimmer als das seinerzeitige Naziregime? Weil die Waffenlobby in den USA sagt wo es lang geht und weil die USA die Rolle als "Weltpolizist" nicht aufgeben will. Weil sie dazu bald nicht mehr fähig sind, wird die Welt mit Lügen zum Narren gehalten.
  • Klaus  Müller 21.09.2016
    Den Krieg in Syrien hätte es ohne Unterstützung der USA nie gegeben. Keine Terrorgruppe oder Befreiungsarmee - je nach Sicht - hat so viele Waffen, dass sie über Jahre ohne Hilfe Krieg führen kann. Assad mag ein übler Diktator sein, aber die meisten Kriege der letzten Jahrzehnte hat die einzige Supermacht angezettelt, weil eine instabile Welt dem Stärksten Vorteile schafft. Wer mag da noch dem Wolf im Schafspelz glauben, wenn er vom Frieden spricht?
    • Ralph  Thorny , via Facebook 22.09.2016
      Willst nicht etwa die schrecklichen Diktatoren Saddam Hussein & Gaddafi zurück ? Schon vergessen, dass diese den Westen - im Fall von Gaddafi auch die Schweiz - bedroht haben ? Kurzes Gedächtnis. Leider hat sich gezeigt, dass diese Länder mit der geschenkten Freiheit reichlich wenig anzufangen wissen, ausser sich gegenseitig totzuschlagen und weiterhin den Westen zu bedrohen. Der Arabische Frühling eine Schwalbe, zumindest noch einige Jahrzehnte lang. Kommt sehr schlecht.
    • Niko  Cord 22.09.2016
      @Ralph
      Fragen Sie doch mal die Bevölkerung in Libyen und im Irak. Saddam und Gaddafi waren vieleicht üble Halunken, aber zumindest war das Land stabil. Jene die jetzt an der Macht sind, sind keinen Deut besser, aber es herrscht zusätzlich Krieg! Dem grossen Teil der Bevölkerung geht es heute schlechter als unter Saddam bzw. Gaddafi.