Auch Mauer kam zur Sprache Trump trifft Mexikos Präsidenten

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump und der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto haben am Mittwoch bei ihrem Treffen in Mexiko-Stadt über Wirtschaft und Migration gesprochen.

Donald Trump trifft Präsident von Mexiko: Mauer soll gebaut werden play

Baut momentan lieber Brücken als Mauern: Donald Trump (rechts) mit Enrique Peña Nieto.

AP Photo/Marco Ugarte

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«Es waren offene und konstruktive Gespräche», sagte Mexikos Staatschef. «Auch wenn wir nicht in allem übereinstimmen, können wir gemeinsam mehr Wohlstand und Sicherheit erreichen.»

Trump bekräftigte, dass das nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta seiner Einschätzung nach Mexiko mehr nutze als den USA. Der Vertrag müsse überarbeitet werden. Er habe aber grossen Respekt vor mexikanisch-stämmigen Amerikanern. «Das sind grossartige Leute», sagte Trump.

Zuletzt hatte der Immobilienunternehmer immer wieder mexikanische Einwanderer als Verbrecher verunglimpft und für den Fall seines Wahlsiegs den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko angekündigt.

Wie «CNN» schreibt, hat Trump mit dem mexikanischen Staatschef auch über die angekündigte Grenzmauer zwischen den beiden Ländern gesprochen. Nicht zur Sprache gekommen sei allerdings die Frage, wer für die Mauer bezahlen solle. Trump hatte angekündigt, im Falle seiner Wahl eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu Bauen – und die Mexikaner die Kosten dafür tragen zu lassen. (sda/sac)

Publiziert am 31.08.2016 | Aktualisiert am 01.09.2016
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8 Kommentare
  • Faddy   McDaddy aus Tucson
    01.09.2016
    Herr Stierli, ich sehe Sie leben in Mexico und lesen neben dem Blick nur lokale Zeitungen. Leider haben Sie keine Ahnung was auf der anderen Seite der Grenze abgeht. Ich kann Ihnen in einem Punkt rechtgeben, die illegalen aus Mittelamerika, dass ist ja auch der Grund warum Mexico an dessen Grenze eine Mauer gebaut hat! Was für ein Ironie!
    • Marcel  Stierli aus Mérida, México
      01.09.2016
      Herr McDaddy, Wie wäre es, wenn sie einige Fakten widersprochen hätten? Können Sie nicht?. Sie bewegen sie auch gleichem Intellekt wie Trump. Ich lese/höre sehr wohl überregionale Nachrichten. Auf der anderen Seite der Grenze werden A Drogen konsumiert, B arbeiten billige Arbeitskräfte aus Mexiko/Zentralamerika und C werden Waffen gegen Süden verschoben damit die Kartelle schön Punkt A bedienen können. Und jetzt gehen sie hin und informieren sie sich was an der Südgrenze Mexikos passiert
  • marcel  Ruetsche 01.09.2016
    Heute so und morgen anderst, so eine fadenscheinige, aufgeblasene person darf NIE us president werden, das wohl der leute ist ihm egal, nur ihn und noch mals ihn, das ist sein moto, er will sich mit allen mitteln die krone aufsetzen und dafuer geht er ueber leichen,
  • Reto  Müller 01.09.2016
    In Berlin gab es auch mal eine Mauer.
    Normalerweise ist laut der Geschichte der im Unrecht, der die Mauer errichtet.
  • Eugen  Inauen 01.09.2016
    Im Wahlkampf wird alles schoen geredet und die Ziele wo
    erreicht werden muessen, was hat Obama alles seinen
    Waehlern versprochen und waehrend der Amtszeit
    davon gar nichts auf die Reihe gebracht, jetzt
    ist es bei Trump wieder genau das gleiche,
    die Kriege werden niemals wie von Trump
    versprochen abgebrochen.
    • Marcel  Stierli aus Mérida, México
      01.09.2016
      Schauen sie sich die Fakten unter Obama an: Arbeitslosigkeit runter, BIP rauf, Börse rauf, Anzahl Krankenversicherten rauf, Kriminalität trotz Mass shootings runter, Staatsverschuldung runter. In Europa sieht man das natürlich nicht. Zu Trump, er hat nicht mal eine Ahnung, dass ein grosser Teil der Illegalen aus Mittelamerika kommen. Zur NAFTA, sie bringt nur und nur den USA was. Pro Minute wird zwischen den beiden Staaten 1. Mio. Dollar an Produkten gehandelt...Will er das wirklich ändern?
  • Remo  Wyss , via Facebook 01.09.2016
    Trump zieht lediglich über die ILLEGAL eingewanderten Personen her und betitelt sie zurecht als Verbrecher. Mexiko selbst geht mit Personen, welche illegal aus Zentralamerika zuwandern nicht gerade zimperlich um.
    Leider wieder einmal ein Bericht mit vermutlich bewusst unterschlagenen Fakten, um Trump so negativ wie möglich aussehen zu lassen.