Kranke Aufrufe über Facebook So organisierte sich der Sex-Mob

KÖLN - Die massenhaften Grapsch-Attacken in der Silvesternacht in Köln waren organisiert. Davon gehen die Deutschen Behörden mittlerweile aus.

«Sie haben uns überall angefasst»

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Was in der Silvesternacht in Köln passierte, ist so widerwärtig wie einmalig: Dass eine Horde von Männern im Schutz der Menge massenhaft Frauen sexuell belästigt und gar missbraucht, gab es noch nie in Europa. Allein in Köln gingen 379 Anzeigen wegen sexueller Übergriffe ein, teilte die Polizei mit.

Immer stärker wird klar: Die Grapsch-Attacken waren nicht spontan oder zufällig, sondern geplant und organisiert.

So gab es im Vorfeld der Silvesternacht auf sozialen Medien Aufrufe von Nordafrikanern, dass ihre Landsleute aus Köln, dem Umland und sogar aus Belgien, Holland und Frankreich nach Köln kommen sollten. Das schreibt die «Bild am Sonntag».

Das passt zu den «Sex-Spickzettel», welche die Polizei fand, auf denen Anmachsprüche wie «Grosse Brüste» oder «Ich will fucken» auf Deutsch und Arabisch hingekritzelt waren.

Justizminister: Das muss geplant worden sein

Auch der deutsche Justizminister Heiko Maas sagt: «Wenn sich eine solche Horde trifft, um Straftaten zu begehen, scheint das in irgendeiner Form geplant worden zu sein. Niemand kann mir erzählen, dass das nicht abgestimmt oder vorbereitet wurde.»

Es könnte sogar einen Zusammenhang geben zwischen den Attacken auf Frauen in mehreren deutschen Städten. Alle Verbindungen müssten sehr sorgfältig geprüft werden. «Der Verdacht liegt nahe, dass hier ein bestimmtes Datum und zu erwartende Menschenmengen herausgesucht wurden. Das hätte dann noch einmal eine andere Dimension.»

Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) ermittelt nun auch in diese Richtung. Es trägt alle ähnlichen Fälle aus ganz Deutschland zusammen, um ein genaues Bild zu erhalten, schreibt die «Welt am Sonntag».

Bislang sei das Phänomen in Deutschland nicht bekannt. Ganz im Gegensatz zu den arabischen Ländern. Dort werde die Massen-Grapscherei als «taharrush gamea» (gemeinschaftliche sexuelle Belästigung) bezeichnet. Das BKA will bald «Bekämpfungsansätze» ausarbeiten und umsetzen.

Finnische Polizei rechnete mit Massen-Grapscherei

In Finnland ist man derweil schon einen Schritt weiter. Vor Silvester hatte die finnische Polizei «Wind davon bekommen, dass Asylbewerber möglicherweise ähnliche Pläne hatten, wie die am Kölner Hauptbahnhof versammelten Männer sie gehabt haben sollen», schreibt «Focus.de». Darauf erhöhte sie die Sicherheitsvorkehrungen. Vor allem am Hauptbahnhof in der Hauptstadt Helsinki, wo rund 1000 Asylbewerber - vor allem Iraker - sich versammelt hatten.

«Sie feierten dort Silvester», sagte Vizepolizeichef Ilkka Koskimaki. «Wir hatten viele Polizeibeamte dort, um die Situation zu kontrollieren. Die meisten waren sehr friedlich und haben sich gut benommen.» So blieb es ruhig. Sein Fazit: «Vielleicht finden wir nie heraus, was wirklich geplant war.» (sas)

Publiziert am 10.01.2016 | Aktualisiert am 10.01.2016
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Milo Moiré protestiert vor dem Kölner Dom Nackt gegen den Sex-Mob

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47 Kommentare
  • Fritzpeter  Friedli , via Facebook 11.01.2016
    Frage, findet in Europa eine Umvolkung statt? Sind wir zu schwach, zu unentschlossen? Haben wir Gesetze die für solche Völkerwanderungen und Multikulti- Gesellschaften nicht mehr geeignet sind. Wenn jetzt nicht schnell Massnahmen ergriffen werden was dann? Man kann die Gedanken gar nicht mehr frei äussern. Leider! Die EU Politik hat versagt, der Zentralismus spürt die Befindlichkeiten der föderalen Strukturen nicht mehr. Deutschland wünsche ich für 2016 eine kontrollierte Willkommenskultur!
  • Urs  Lauper aus Bern
    11.01.2016
    Wird ein neues Empfangszentrum eingerichtet, so gehört WLAN heute dazu, wieder einmal erhalten Flüchtlinge kostenlos, wofür wir bezahlen müssen und nutzen es bandenmässig kriminell. Ein Handy gehört zur Grundausstattung dieser "Menschen in grösster Not" und für den Schlepper können Sie ein kleines Vermögen zahlen. Hier sind sie aber sogar auf kostenlose Fahrstunden auf Kosten des Steuerzahlers angewiesen. Für wie dumm lassen wir uns verkaufen?
    • Peter  Schneider 11.01.2016
      Ich lasse mich auf jeden Fall nicht für dumm verkaufen.
      Es ist nämlich ganz offenkundig, dass Sie ein Rassist übelster Sorte sind.
  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    11.01.2016
    In Deutschland machen sie sich seit 30 Jahren selber etwas vor. Die Ausschreitungen an Sylvester fanden hauptsächlich in Frankfurt, Hamburg und Köln statt. Das sind die Hotspots organisierter Kriminalität. Die nordafrikanischen Banden setzen ihre Beute über Hehler ab die auch Soldati in einem Mafia-Clan sind. Zuletzt wurde der Öffentlichkeit die Existenz dieser Parallelwelt im März 2015 bewusst als in Köln die beiden Killer eines belgischen Capo Mafia-Boss festgenommen wurden.
  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    11.01.2016
    Die kommen fixfertig als organisierte Banden nach Deutschland. Die hatten sie in Köln oder Frankfurt noch nie im Griff. Als ich 1995 in Frankfurt arbeitete mussten wir zeitweilig in Gruppen und unter Polizeischutz vom Hauptbahnhof zum Arbeitsplatz eskortiert werden. Der befand sich in einem Gebäude im Bahnhofsquartier. Damals trugen albanische Gangsterbanden ihre Revierstreitigkeiten im Rotlichtmilieu auf offener Straße aus. Das war eine sehr beängstigende Erfahrung.
  • Rudolf  Hunziker aus Ag
    10.01.2016
    Wieso können sich Asylbewerber, die noch keinen Entscheid erhalten haben, nächtelang unkontrolliert herumtreiben, Alkohol trinken und Straftaten begehen? Wo bleibt da die Verantwortung des Staates, der sich um die Unterbringung, Kontrolle und Struktur des Tagesablaufes kümmern müsste? Es kann doch nicht sein, dass solche Leute sich einfach vogelfrei in der Öffentlichkeit bewegen dürfen?