
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Der 84-jährige Senator aus Alaska wurde gestern für schuldig befunden, bei den obligatorischen Angaben zu seiner finanziellen Situation sieben Mal falsche Aussagen gemacht zu haben.
Demnach nahm er zwischen 1999 und 2006 Geschenke der Erdölfirma Veco in Form von Materialien und Arbeitskräften für die Renovierung seines Privathauses an.
Das Strafmass soll am 26. Februar verkündet werden. Stevens, der seine Unschuld beteuert, ist Kandidat bei der gleichzeitig mit der Präsidentschaftswahl stattfindenden Teilwahl zum US-Senat am 4. November.
Er tritt unter anderem dafür ein, Alaskas Naturschutzgebiete für die Suche nach Erdöl freizugeben. In jüngsten Umfragen lag Stevens fast gleichauf mit seinem demokratischen Herausforderer Mark Begich.
Für die republikanische Partei und ihren Präsidentschaftskandidaten John McCain ist die Verurteilung des einflussreichen Senators aus Alaska ein schwerer Schlag. Die Gouverneurin des Bundesstaats, die ultrakonservative Republikanerin Sarah Palin, tritt am 4. November für die US-Vizepräsidentschaft an. (SDA)
play
Beteuert seine Unschuld: der dienstälteste Senator der USA, Ted Stevens. (Reuters)