Kopfschuss schon Stunden vor Anschlag in Berlin Wann starb LKW-Fahrer Lukasz U. (†37)?

Bisher ging man davon aus, dass der polnische LKW-Fahrer während der Terrorfahrt von Berlin mit dem Attentäter gerungen hat. Die Obduktion zeigt nun: Das ist höchst unwahrscheinlich.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Genf, Sydney, Washington Frauen marschieren gegen Trump
2 Um Punkt 12 Uhr übernimmt Trump Die 10 wichtigsten Fakten zur Amtsübergabe
3 Lawinen-Drama Giorgia G. (22) aus Rapperswil SG lebt!

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

Der polnische Lastwagenfahrer Lukasz U. (†37), der nach dem LKW-Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt tot auf dem Beifahrersitz gefunden wurde, hat schon Stunden vor der Terrorfahrt einen Kopfschuss erlitten. Dies brachte gemäss der Zeitung «Bild» die Obduktion zutage. Demnach hat der mutmassliche Attentäter Anis Amri (†24) bereits zwischen 16.30 und 17.30 Uhr auf den Familienvater geschossen.

Es ist zwar möglich, dass Lukasz U. zum Zeitpunkt des Attentats noch am Leben war – die Mediziner schliessen aber aus, dass er in der Lage war, bewusst zu handeln. Dass U. dem Attentäter ins Lenkrad griff, ist also nicht möglich. 

Erste Untersuchungen hatten darauf hingedeutet, dass es in der Kabine des Todes-Lasters zu einem Kampf gekommen war. Nach den neuen Erkenntnissen ist es aber wahrscheinlicher, dass die Spuren am Lenkrad entstanden sind, als der Körper des Polen beim heftigen Aufprall dagegen geschleudert worden ist.

Der Lastwagenfahrer hatte seinen Sattelschlepper am 19. Dezember in Berlin parkiert, um auf die Entladung seiner Fracht zu warten. Ab 16 Uhr erreichte ihn sein Chef mit dem Telefon nicht mehr. Kurz nach 20 Uhr steuerte der Attentäter den Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz – es starben elf weitere Menschen, etwa 50 wurden verletzt. (rey)

Publiziert am 27.12.2016 | Aktualisiert am 29.12.2016
teilen
teilen
0 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

1 Kommentare
  • mathias  harnisch aus subingen
    27.12.2016
    Fakt ist das er sinnlos Gestorben ist, viele junge Flüchtlinge sind wie seit 1980 sehr Gewalttätig und man kann Sie nicht rückschaffen. Super Justiz. Amen.