Kopfgeld auf 25 Mio erhöht IS-Anführer Bagdadi lebt laut Pentagon noch

Ungeachtet der Bemühungen zu seiner Ergreifung ist der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr al-Bagdadi, nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums noch am Leben. Erst kürzlich erhöhte das Pentagon das Kopfgeld für seine Ergreifung.

25 Millionen US-Dollar sind auf seine Ergreifung ausgesetzt: IS-Anführer Abu Bakr Al-Bagdadi. Das US-Verteidigungsministerium geht davon aus, dass er nach wie vor am Leben ist. (Archivbild) play
25 Millionen US-Dollar sind auf seine Ergreifung ausgesetzt: IS-Anführer Abu Bakr Al-Bagdadi. Das US-Verteidigungsministerium geht davon aus, dass er nach wie vor am Leben ist. (Archivbild) KEYSTONE/AP Militant video/UNCREDITED

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Drama auf der Wildsau-Pirsch Jäger trifft Liebespaar – tödlich
2 Schweizer Mädchen Que (6) und Mutter wieder vereint Jetzt spricht...
3 Trump über Merkel, Aleppo und Nuklearwaffen Der Zerfall der EU ist...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

«Wir glauben, dass Bagdadi am Leben ist und weiterhin den IS anführt», sagte Pentagon-Sprecher Peter Cook am Freitag in einem Interview mit dem Sender CNN. «Wir tun alles was wir können, um ihm auf die Spur zu kommen», sagte Cook.

Die US-geführte Koalition verwende viel Zeit darauf und werde jede Gelegenheit ergreifen, «um ihm die Strafe zukommen zu lassen, die er verdient». Al-Bagdadi habe allerdings Schwierigkeiten, Berater und Vertraute zu finden, «weil viele von denen nicht mehr unter uns sind», sagte der Pentagon-Sprecher.

Mitte Dezember hatten die USA das Kopfgeld für die Ergreifung al-Bagdadis von 10 auf 25 Millionen Dollar erhöht.

Im Juni 2014, kurz nach der Eroberung der irakischen Stadt Mossul durch den IS, hatte al-Bagdadi dort in einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte das «Kalifat» des IS in Teilen des Irak und Syriens ausgerufen. In dem bislang einzigen Video ist ein Mann mit schwarzgrauem Bart, schwarzem Mantel und schwarzem Turban zu sehen.

Das Herrschaftsgebiet des «Kalifats» war zuletzt erheblich geschrumpft. Anfang November richtete al-Bagdadi in einer seltenen Audiobotschaft einen Durchhalteappell an die IS-Kämpfer in Mossul. Ob er sich in der belagerten Stadt aufhält, ist aber unklar. Im Gegensatz zum IS, der offensiv an die Öffentlichkeit geht, hält sich al-Bagdadi sehr bedeckt.

Nach irakischen Regierungsangaben wurde al-Bagdadi 1971 in Samara geboren. Einem irakischen Geheimdienstbericht zufolge hat er einen Doktor in Islamstudien und war Professor an der Universität von Tikrit.

Offenbar schloss er sich nach der US-Invasion im Irak im Jahr 2003 den Aufständischen an und verbrachte einige Zeit in einem US-Militärgefängnis. (sda)

Publiziert am 31.12.2016 | Aktualisiert am 31.12.2016
teilen
teilen
0 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

4 Kommentare
  • marcello  klausemann aus schmitten
    31.12.2016
    Wir sehn sie ja jeden Tag in den Städten, diese Grossmäuler und Friedensvernichter. Aber Europas Politik scheint überhaupt nichts begriffen zu haben. Eine Regierung hat gefälligst Verantwortung zu tragen das Volk zu schützen.
  • Thomas  Zürcher 31.12.2016
    Auch wenn man der IS-Führung den Kopf abschlagen würden es wachsen immer neue Köpfe nach.Gutes Beispiel ist die Tötung von Al Qaida Chef Bin Laden die Terrororganisation ist stärker den je wie die Anschläge von Afghanistan und Pakistan zeigen. Selbst wenn der IS militärisch besiegt sein sollte, die Ideologie des Dschihads bestünde fort und wäre ein Nährboden für künftige Generationen von Terroristen.
  • Hermann  Kuch aus Dintikon
    31.12.2016
    Was haben die amerikanischen Geheimdienste schon zustande gebracht ausser Unwahrheiten, Mord und Totschlag. Ich würde einen 007 aus England bevorzugen!
    • Bruno  Füchslin aus Richterswil
      31.12.2016
      Jawoll. So ein James Bond, der alle Fälle innert eineinhalb Stunden löst, weil das Drehbuch zu Ende geht und demnach der Film fertig ist. Also wenn das kein "realistischer" Vorschlag ist, Herr Kuch - äusserst intelligent!!!