Konsumentenschützer warnen vor Spielzeug Hacker belauschen Kinder über sprechende Puppen

BRÜSSEL - Fast wie echt: Sprechende Puppen sind der letzte Schrei. Aber Vorsicht! Die Spielzeuge leiten an Unbekannte weiter, was Kinder sagen.

Über Bluetooth verbunden: Sprechpuppe Cayla. play
Über Bluetooth verbunden: Sprechpuppe Cayla.

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Der Europäische Verbraucherverband BEUC schlägt Alarm. Internetfähige Spielzeuge wie die sprechenden Puppen Cayla, Hello Barbie oder der Roboter i-Que seien ein «ernsthaftes Risiko» für die Rechte der Kinder auf Privatsphäre und Sicherheit.

Roboter i-Que. play
Roboter i-Que.

Es sind Spielzeuge, mit denen Kinder sprechen oder denen sie Fragen stellen können. Konsumentenschützer haben die Produkte untersucht und drei Probleme festgestellt.

• Mit nur wenigen Schritten kann man sich per Handy von aussen Zugriff auf das Spielzeug verschaffen. So könnten auch wildfremde Menschen mit den Kindern kommunizieren und sie ausfragen.

Hello Barbie: In Europa nicht erhältlich. play
Hello Barbie: In Europa nicht erhältlich.

• Alles, was das Kind zum Spielzeug sagt, wird laut BEUC an die Kommunikationsfirma Nuance Communications in den USA übermittelt. Die Firma ist auf Spracherkennung spezialisiert und kann die Daten Dritten weitergeben.

• Die Puppen sind mit vorprogrammierten Sätzen ausgestattet, über die die Kinder Werbung ausgesetzt sind. So schwärmt etwa Cayla von Disney-Filmen. Tatsächlich arbeitet der Anbieter der App, über die die Puppe funktioniert, laut BEUC auch für Disney.

Der Verbraucherverband, der sich auf Untersuchungen des norwegischen Verbraucherrats stützt, hat bei der EU-Kommission in Brüssel Beschwerde eingereicht. Hello Barbie ist allerdings auf dem europäischen Markt zurzeit nicht erhältlich. (gf)

Publiziert am 08.12.2016 | Aktualisiert am 08.12.2016
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