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Die Idee entsetzte und faszinierte die Schweiz: Der «Storchen»-Wirt Hans Locher aus Iberg bei Winterthur plante, Muttermilch zur Zubereitung seiner Speisen zu benutzen. So sollte zum Beispiel «Züri-Gschnätzlets» mit der speziellen Mama-Note auf den Tisch kommen.
Mittlerweile hat sich der Wirt aus Angst vor einer Strafanzeige zurückgezogen – doch Medien aus aller Welt berichteten über die ungewöhnliche Idee. Die Vize-Präsidentin der Tierschutzorganisation Peta, Tracy Reiman, las die Meldungen – und war begeistert.
So nimmt sie sich einen besonderen Milchverarbeiter zur Brust: Den amerikanischen Glace-Hersteller «Ben & Jerrys»! Die beliebte Glace gibts auch in der Schweiz.
In einem offenen Brief schreibt Tracy Reiman an die Gründer des Konzerns: «Die innovative Idee aus der Schweiz würde ‹Ben & Jerrys› neuen Schwung geben!».
Sie untermauert die Idee der menschlichen Zutat mit einem ärztlichen Attest: Der berühmte Kinderarzt Dr. Benjamin Spock habe gesagt, Kuhmilch könne bei Kindern Allergien hervorrufen. Und Peta wäre nicht Peta, wenn sie die Viehzucht nicht anprangern würde: Wenn mehr Muttermilch gebraucht würde, könnten die Kühe entlastet werden. Diese müssten nämlich viel mehr Milch geben, als die Natur vorgesehen habe.
Der Glace-Konzern reagierte eiskalt auf die Aufforderung von Peta und teilte mit, dass die Idee von Peta interessant sei, aber «Muttermilch ist immer noch am Besten bei den Babys aufgehoben.» Die Glace mit der Geschmacksrichtung «Mamma mia!» kommt also nicht auf den Markt. (num)
Was meinen Sie? Würden Sie Glace aus Muttermilch kaufen? Was halten Sie von der Peta-Idee?
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Erweitert das Sortiment nicht: «Ben & Jerrys». (www.benandjerrys.ch)