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Ingrid Betancourt: Abgemagert und sichtlich gezeichnet wartet die Politikerin an einem unbekannten Ort auf ihre Freilassung. (AP)
Seit mehr als sechs Jahren wird die damalige kolumbianische Präsidentschaftskandidatin im Dschungel von linken Rebellen festgehalten. Jetzt soll Ingrid Betancourt endlich freikommen: Kolumbien will sie gegen inhaftierte FARC-Mitglieder austauschen. Präsident Uribe unterzeichnete endlich ein entsprechendes Dekret.
Denn die Zeit eilt! Der gesundheitliche Zustand der 46-Jährigen ist dramatisch: Sie leide an Hepatitis B sowie am so genannten Schwarzen Fieber. Das von Sandfliegen übertragene Leiden ruft schwere Hautgeschwüre hervor.
Allerdings müssten die «Revolutionären Streitkräften Kolumbiens» (FARC), Betancourt und andere Geiseln zuerst freilassen. Erst dann würde die Regierung das Tauschgeschäft vollenden und die Häftlinge freilassen. Für Ingrid Betancourt beginnt damit der Wettlauf gegen den Tod. (SDA/bih)