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Kokain-Schmuggel: Schweizer droht in Phuket Todesstrafe

  • Publiziert: , Aktualisiert:

PHUKET - Am Montag haben Polizisten am Flughafen von Phuket den Schweizer Peter B. (47) verhaftet. Er gesteht, vier Kilogramm Kokain geschmuggelt zu haben.

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Dem Schweizer Peter B. (47) droht in Thailand die Todesstrafe. Am Montag haben ihn Polizisten verhaftet, als sie vier Kilogramm Kokain in seinen Reisetaschen am Flughafen von Phuket fanden.

Das Kokain im Koffer von Peter B. war schwarz gefärbt und in verfälschter Konsistenz getarnt. Der verhaftete Schweizer bestätigt, die Drogen von Südamerika nach Thailand geschmuggelt zu haben.

Anfänglich sagte er zwar zu seiner Verteidigung: «Ich wusste nicht, dass der schwarze Klumpen in meinem Gepäck Kokain war.» Doch lügen war zwecklos.

Koffer rund um die Welt geschmuggelt

Der Schweizer lebt seit rund fünf Jahren in Thailand und ist mit einer Einheimischen verheiratet. Den Lebensunterhalt hat er sich durch eine IV-Rente finanziert, die er seit einem Unfall bezieht.

Doch vor drei Monaten kündigte die Schweiz seine IV-Rente. Weil das Restaurant seiner Frau ebenfalls in finanziellen Schwierigkeiten steckte, nahm Peter B einen dubiosen Auftrag an.

Für 6000 Dollar versprach Peter B. einem afrikanischen Mann, einen Koffer um die halbe Welt zu transportieren: von La Paz (Bolivien) über Sao Paolo (Brasilien), Dubai und Kuala Lumpur (Malaisia) nach Phuket.

Gehörte er Schmuggelbande an?

Der thailändische Polizeichef geht davon aus, dass Peter B. gar mit einer thailändischen Schmugglerin zusammengearbeitet hat. Ebenfalls am Montag ist der Polizei die 39-jährige Sa K. in Bangkok ins Netz gegangen. Sie hatte zwei Kilogramm reines Kokain bei sich.

Gegenüber der Zeitung «Phuket Gazette» bestreiten beide mutmasslichen Schmuggler, sich je gesehen zu haben. (fr)

Alle Kommentare (27)

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    Ich bin geschockt wieviele Schweizer die Todesstrafe in Thailand begruessen fuer Drogenhandel, aber sich immer gegen die USA bruesten die die Todesstrafe fuer richtige Verbrechen einsetzt. Ich bin nicht gegen die Todesstrafe, aber sicher nicht fuer sowas.
    • 13.05.2011
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    Die Todesstrafe dafür finde ich total übertrieben. Aber trotzdem ist es doch allgemein bekannt, dass in Thailand Drogenhandel äusserst streng bestraft wird. Er lebt schon 5 Jahre in Thailand und wusste ganz genau, dass er sein Leben aufs Spiel setzt. Und das für lächerliche 6000 $!!! Wie bekloppt muss man denn da sein. Bestimmt hätte er in der Schweiz mit ein paar Monaten normaler Arbeit das Geld gehabt.
    • 12.05.2011
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    ich lebe hier in thailand seit 27 jahren und es gibt immer noch so idioten, die das gefuehl haben, nicht erwischt zu werden! doch wenn ich hier diese kommentare lese muss ich wirklich den kopf schuetteln, denn fast jeder hier ist der thailand kenner! tatsache ist, dass auslaender ganz selten zu tode verurteilt werden, doch aber mindestens fuer 25 jahre im knast landen und dieser knast hier, ist brutal.
    • 12.05.2011
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    Jeder der schon mal in Thailand war weiß was es bedeutet mit irgend einer Art mit Drogen zu tun zu haben.
    Er ist einfach ein naiver der glaubte mir passiert schon nichts!
    Die Quittung bekommt Er sofort.
    In Thailand gilt!
    Hände weg von Drogen, ja mit Drogen ists nicht lustig erwischt zu werden.
    Er wird für Jahre in den Knast gehen.
    Ja Knast, nicht in ein Ferien Heim wie bei uns.
    Ja in Thailand da kann auch das Konsulat oder sonst wer etwas Unternehmen.
    Ja Thailand ist für Urlaub ein Traumland.
    Ja für Urlaub.
    Er wird es bitter bereuen was er getan hat.
    Da gibts kein Pardon.
    Jeder weiß es und doch wirds immer wieder versucht.
    Danke den Zollbeamten auf Phuket!
    Ja wo wären denn die Drogen verkauft worden?
    In Europa, ja auch bei uns.
    Ich habe kein erbarmen mit Ihm.
    Ja viele Jahre wird Er im Knast bleiben, wenn Er es überhaupt überlebt.
    Einfach ein Dummkopf.
    Viel Spaß im Knast.
    Bin überzeugt er zittert schon echt gewaltig.
    Einen Trost!
    Frieren wird er im Knast nie,
    nein erwies sich eine Dusche wünschen, aber die gibts einmal im Monat.
    So sieht es aus.
    • 12.05.2011
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    gegenfrage: mit vier kilo kokain,wieviele familien,freunde und angehoerige haette er damit zerstoert??? die todesstrafe finde ich angemessen.basta.
    • 12.05.2011
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