Körpereinsatz bei Findelkind Polizistin rettet Baby mit der Brust

In Kolumbien findet eine Spaziergängerin im Wald ein ausgesetztes Neugeborenes. Die herbeigerufene Polizistin ist zum Glück frisch gebackene Mutter und kann dem hungernden Mädchen Milch geben.

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Da war die richtige Polizistin zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Als Luisa Fernanda Urrea, die selber erst kurz zuvor Mutter geworden ist, zu diesem Einsatz gerufen wurde, rettete sie einem kleinen Mädchen das Leben.

Eine Frau hatte beim Orangensammeln in Kolumbien in einem abgelegenen Wald im Departement Valle del Cauca ein neugeborenes Baby entdeckt. Die Nabelschnur war noch dran, das Mädchen war zwar in ein Tuch eingewickelt, aber unterkühlt. Zudem wies der kleine Körper Schnittwunden und Prellungen auf.  Die Finderin wählte sofort den Notruf.

Die am Fundort eingetroffene Polizistin Luisa Fernanda Urrea erkannte sofort, dass das Kind auch Hunger litt. Sie gab dem Mädchen kurzerhand die Brust. «Ich habe genug Milch und konnte sofort die Bedürfnisse dieser armen kleinen Kreatur erkennen», sagte sie anschliessend den lokalen Medien. «Ich denke, jede Frau hätte in dieser Situation das gleiche getan.»

Der Säugling sei nur wenige Stunden zuvor auf die Welt gekommen. Unterdessen wurde das Mädchen im Krankenhaus behandelt und erfreut sich heute guter Gesundheit. Ein Waisenhaus sucht nun nach einer Adoptivfamilie.

Die Polizei will aber auch die leibliche Mutter ausfindig machen – nicht zuletzt wegen den verdächtigen Verletzungen. John Arley Murillo, die Direktorin des Waisenhauses, sagt: «Es könnte sich um einen Fall versuchten Mordes handeln. Aber es wird die Aufgabe der Staatsanwaltschaft sein, darüber zu entscheiden.» (ct)

Publiziert am 15.01.2016 | Aktualisiert am 10.03.2016
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5 Kommentare
  • Peter  Stalder aus Winterthur
    15.01.2016
    Der Titel ist Quatsch. Wennschon hat die Polizistin das Baby gerettet in dem sie etwas gegen die Unterkühlung unternahm, denn wie jede Mutter weiss trinken Neugeborene in den ersten Stunden sehr, sehr wenig.
    Aber ich wünsche dem Kleinen alles Gute, trotz diesem schlechten Start ins Leben.
    • Jan  Berger 16.01.2016
      Wir sind doch nicht alle gleich. Es gibt, Neugeborene, die docken gleich an wie Krokodile und sind deutlich gefrustet, wenn noch keine Milch vorhanden ist ... habe so einen zu Hause. Also gehabt - mittlerweile trinkt der woanders ;-

  • Gustav  Broennimann , via Facebook 15.01.2016
    Gut dass auch das richtige Kamerateam zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. So viele Zufälle regen die Fantasie und Gedankengänge an. Ich weiss nicht ob die richtigen Informationen den richtigen Leuten richtig glaubhaft gemacht werden sollen.
    • Gabor  Flückiger aus Zürich
      15.01.2016
      Quatsch, das Bild wurde im nachhinein, bei einem weiteren Stillen im Office gemacht! Wer Augen hat sehe...
    • Jan  Berger 16.01.2016
      Das "richtige Kamerateam, das zur richtigen Zeit am richtigen Ort war", dürfte wohl ein Handy gewesen sein.