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Präsident von Frankreich zu sein, bedeutet neben der Verantwortung für sein Land und unzähligen staatsmännischen Treffen, auch unermesslichen Luxus.
Nicolas Sarkozy wohnt im Elysée-Palast. Auswärts zu essen braucht er nicht. Der Palast weist 30 Speisesäle auf. Und für sein leibliches Wohl stehen Sarkozy 87 Köche zur Verfügung. Auch diese sind aber alles andere als arme Arbeitstiere. Denn sie dürfen frei über den Weinkeller des Palasts verfügen und das Mittagessen wird ihnen von Lakaien serviert.
Falls Sarkozy ein kleines Hungergefühl spürt, kann er rund um die Uhr dinieren. Die Köche stehen immer bereit. Auch Getränke sind in Hülle und Fülle vorhanden. Allein im letzten Jahr tranken der Präsident und seine Gattin für 1,5 Millionen Franken Champagner etc.
Flugzeuge und Autos im Überfluss
Sarkozy kann über 1000 Angestellte verfügen, das sind doppelt so viele wie Queen Elisabeth von Grossbritannien hat. Diese müssen unter anderem dafür sorgen, dass in sämtlichen der über 300 Quadratmeter grossen Privatgemächern frische Blumen stehen. Das kostet jährlich rund 450000 Franken.
Aber auch auf Reisen darf der Präsident dick auftragen. Er hat die Wahl aus 61 Luxuskarossen, die von einem seiner 44 Chauffeure gefahren werden. Falls das Reiseziel einmal weiter entfernt ist, kann er auch in einer seiner zwei Airbus-Maschinen reisen oder einen seiner sechs Falcon-Jets besteigen. Ausserdem begleitet ihn überall noch ein leeres Flugzeug, damit Sarkozy direkt zurück nach Paris fliegen kann, falls etwas Unvorhersehbares passiert.
Verdient weniger als Regierungsrat
Nur in Sachen Lohn ist der französische Präsident eher ein kleiner Fisch. Dies, obwohl Sarkozy sich kurz nach seiner Wahl eine Gehaltserhöhung gab. Heute vedient er rund 290000 Franken im Jahr. Das ist zwar für einen Normalsterblichen sehr viel. Wenn man aber bedenkt, dass ein Zürcher Regierungsrat 340000 Franken pro Jahr verdient, mutet Sarkozys Lohn schon fast wieder bescheiden an.
Falls er aber einmal Geldprobleme haben sollte, kann ihm immer noch seine Frau Carla Bruni unter die Arme greifen. Das Ex-Model ist Multi-Millionärin.
Doch was sagen eigentlich die Franzosen dazu, dass ihr Präsident auf Kosten des Steuerzahlers wie ein König lebt? Nichts – denn in Frankreich ist es klar, dass das Staatsoberhaupt den Ruhm der «Grande Nation» verkörpern muss. (gca)