Klage abgewiesen Snowden darf nicht nach Norwegen

OSLO - Mit einer Klage wollte US-Whistleblower Edward Snowden erreichen, dass Norwegen ihn bei einer Einreise nicht ausliefert. Das Gericht lehnte diese Klage ab.

Klage abgewiesen: Edward Snowden darf nicht nach Norwegen play
Snowden muss weiterhin via Skype hinzugefügt werden.  Reuters

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Trump erträgt die Wahrheit nicht «Noch nie wohnten so viele Menschen...
2 Sie spielten Billard, als die Schneewalze kam Hotel-Kinder überlebten...
3 Pannenhandy Galaxy Note 7 Samsung bestätigt Akku als Brandherd

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
1 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

Als letzte Instanz hat das höchste norwegische Gericht am Freitag eine Klage des US-Whistleblowers Edward Snowden abgewiesen. Snowden wollte gerichtlich eine Zusicherung der norwegischen Regierung erstreiten, ihn bei einer Reise nach Norwegen nicht an die USA auszuliefern.

Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter hatte ursprünglich am 18. November nach Oslo kommen wollen, um den Ossietzky-Preis entgegen zu nehmen. Die Preisverleihung war wegen der ausstehenden Entscheidung des Gerichts auf Juni nächsten Jahres verschoben worden.

Gesuch abgewiesen 

Snowdens Gesuch wurde in allen drei Instanzen mit der Begründung abgewiesen, dass kein Auslieferungsgesuch an die USA vorliege, weil sich der 33-jährige nicht in Norwegen aufhalte.

Snowden lebt seit 2013 in Russland. Weil er die massenhaften Abhöraktionen des US-Geheimdienstes NSA öffentlich gemacht hatte, droht ihm in den USA eine Haftstrafe wegen Geheimnisverrats. (SDA) 

Publiziert am 25.11.2016 | Aktualisiert am 30.11.2016
teilen
teilen
1 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

1 Kommentare
  • Beat  Schenker aus Lugano
    25.11.2016
    Sagen wir es doch wie es ist, er ist nicht mehr in der USA weil er Geld machen wollte und das ist Schief gelaufen sonst würde er nicht Ausgerechnet in Moskau festsitzen wo es ja überhaupt keine Spionage gibt.
    Es soll mir jemand erklären warum er der an der Informationsquelle hing, niemanden in der Heimat finden konnte an den er sich wenden konnte.