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Der Angriff ereignete sich im Städtchen Dendermonde, rund 30 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Brüssel.
Laut dem zuständigen Staatsanwalt Christan Du Four kam der 28-jährige Mann gegen 10 Uhr in die Krippe und ging direkt in die Säuglingsabteilung. Dort «fügte er mehreren Opfern Messerstiche bei. Anschliessend ging er in eine andere Abteilung und machte weiter», sagte Du Four.
Dann stieg der Täter auf sein Velo – und fuhr seelenruhig davon, wie Augenzeugen gemäss «N-TV» berichten.
Die Behörden korrigierten unterdessen frühere Angaben des Spitals von Dendermonde, wo von einem vierten Todesopfer die Rede war. Offiziell sind jetzt zwei Kinder und eine Betreuerin getötet worden.
Laut Gemeindepräsident Piet Buyse sind die zehn Kinder und zwei Erwachsenen, die bei der Attacke verletzt worden waren, ausser Lebensgefahr, jedoch teilweise schwer verletzt.
Der Tatort muss ein Bild des Schreckens gewesen sein. Einige Polizisten hätten psychologischen Beistand gebraucht, erklärte der Bürgermeister von Dendermonde, Piet Buys gegenüber «Het Laatste Niews».
Ein «Clown» aus der Hölle»
Der 28-jährige Täter hatte zu fliehen versucht. Doch die Polizei habe den Mann nach einer kurzen Grossfahndung fassen können, sagte ein Sprecher des Innenministeriums.
Belgische Medien berichten, dass der Täter sich im Gesicht schwarz-weiss geschminkt und seine Haare rot gefärbt habe. Ein «Clown» direkt aus der Hölle!
Er soll in einer nahegelegenen psychiatrischen Klinik in ambulanter Behandlung gewesen und der Polizei bereits bekannt gewesen sein, berichtet «Het Laatste Niews».
Die belgische Polizei und die Staatsanwaltschaft wollten zum Täter noch keinen weiteren Kommentar abgeben. (gux)