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2,4 Kilogramm Warzen haben Ärzte am Freitag vom Körper von Dede Koswara (37) entfernt. Die Ärzte im indonesischen Bandung teilten nun mit, dass sich der Patient gut von der Operation erhole. Dennoch gäbe es für den «Baum-Mann» kaum Hoffnung.
«Sein Fall ist sehr selten, es gibt noch keine richtige Behandlungsmethode für seine Krankheit», zitiert «oe24.at» einen Arzt Koswaras. Es war seine neunte Operation und seit dem letzten Eingriff habe sich sein Zustand kaum verändert – es geheihm gar schlechter.
Warzen im Magen
Die Ärzte haben bei der Operation Warzen im Magen und im Gesicht entdeckt. Orte, die vorher noch nicht befallen waren. «Früher konnte er wenigstens einen Stift halten. Aber diese Fähigkeit hat er verloren», so ein Arzt. Die Hände seien auf über 30 Prozent ihrer Normalgrösse angeschwollen.
Dede leidet an einem seltenen Gen-Defekt. Sein Körper kann Humanapathogene und Papillon-maviren nicht bekämpfen. Dadurch bilden sich an seinem Körper Warzen, die wie Rinde aussehen. Dede leidet sehr unter der Krankheit. Er verlor Frau und Job, wird von Nachbarn beschimpft. Zuletzt musste er aus finanziellen Nöten gar in einer Freak-Show auftreten, um die Operationen bezahlen zu können. (wyc)