Gaddafis Minister Kein Wort zur Schweiz vor der Uno

  • Publiziert: 15.09.2009, Aktualisiert: 02.01.2012

NEW YORK – Der Eklat blieb aus: Bei der Eröffnungsrede des libyschen Präsidenten vor der Uno-Vollversammlung war die «Aufteilung der Schweiz» kein Thema.

Heute ist in New York die 64. Uno-Vollversammlung eröffnet worden. Das Amt des Präsidenten übernimmt für ein Jahr der frühere libysche Minister für Angelegenheiten der Afrikanischen Union, Ali Treki. In seiner Eröffnungsrede auf Arabisch erwähnte er die Schweiz mit keinem Wort.

Gaddafi hatte gedroht, Libyens Uno-Präsidentschaft zu nutzen, um der Vollversammlung die Auflösung der Schweiz und ihre Aufteilung auf die angrenzenden Länder vorzuschlagen. Weil die Schweiz als Hort des internationalen Finanzterrorismus ihr Existenzrecht verwirkt habe.

Der Libyer Treki sagte beim Amtsantritt vor der Versammlung in New York, es sei eine Ehre für ihn und sein Land, die Präsidentschaft zu übernehmen. Er sei sich seiner Verantwortung bewusst, die er für das Wohl der internationalen Gemeinschaft übernehme.

Die UNO-Vollversammlung müsse mehr Bedeutung erhalten und ihre Resolutionen verlangten Respekt. Die UNO-Vollversammlung sei der Weg zu einer besseren Zukunft für alle, sagte Treki.

Er verurteilte aber den angeblichen Staatsterrorismus von Israel. Das Entfernung illegaler Siedlungen in palästinensischem Gebiet würde helfen, Frieden zu erreichen, sagte er weiter.

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