Gilt in öffentlichen Gebäuden und im ÖV Eingeschränktes Burkaverbot in den Niederlanden

Nach Schätzungen der Regierung gibt es in den Niederlanden rund 100 muslimische Frauen, die sich in der Öffentlichkeit komplett verhüllen. Jetzt hat das Parlament extra wegen ihnen ein Gesetz verabschiedet.

Niederlande beschliessen Burkaverbot light für ÖV play
Lässt nur einen Spalt für die Augen frei: Gesichtsschleier Nikab. KEYSTONE/AP/FRED ERNST

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In den Niederlanden soll das Tragen von Burkas teilweise verboten werden. Das niederländische Parlament stimmte heute mit grosser Mehrheit einem entsprechenden Gesetzentwurf zu.

Demnach dürfen Ganzkörperschleier (Burkas) und Gesichtsschleier (Nikabs) nicht mehr in staatlichen Gebäuden, im öffentlichen Nahverkehr, Schulen und in Spitälern getragen werden. Bei einem Verstoss droht eine Geldstrafe von bis zu 400 Euro.

Die Erste Kammer des Parlaments muss dem Gesetzesvorschlag noch zustimmen. Wann das Verbot in Kraft tritt, ist noch nicht bekannt.

Eine Koalition aus Rechtsliberalen und Sozialdemokraten hatte das Verbot bereits vor vier Jahren angekündigt. In den Niederlanden gibt es nach Schätzungen der Regierung rund 100 muslimische Frauen, die eine Burka oder einen Nikab tragen. (SDA)

Publiziert am 29.11.2016 | Aktualisiert am 30.11.2016
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12 Kommentare
  • Stefan  Buttliger 29.11.2016
    Nun ja...
    Etwas halb-patziges hat man nun in den Niederlanden fertig gebracht! "In öffentlichen Gebäuden und im ÖV..." - also: auf den Strassen und Plätzen oder im Wohnblock ändert sich nichts!
    Irgendwie klar: wenn die SP im Boot sitzt, wird aus einer an sich guten Idee, rein gar nichts! - das ist in Holland offenbar das selbe, wie in der Schweiz! - übrigens: 100 Black-Bags gibt es alleine schon in Interlaken!
    Ich bezweifle schwer, dass in ganz Holland nur so wenige zugesackt herum laufen...
  • Remo  Albrecht aus Höri
    29.11.2016
    Wird Zeit, wenn bei uns die Politik endlich auch zum Schluss kommt, was bei uns richtig ist. Alle Länder um uns herum führen das Verbot ein, nur wir Insulaner müssen noch stundenweise diskutieren, obwohl es nichts zu diskutieren gibt. Doch der Bremsklotz SP verhält sich hinter dem Deckmantel "kein Bückling vor anderen Kulturen, wir könnten ja was falsch machen" und "Freiheit" schwach versteckt. Aber wie immer, die weltfremde SP politisiert moralisch/schulmeisterisch am Volk vorbei. Schwach.
  • Clélia  Morand aus Vernayaz
    29.11.2016
    Dieses Gesetzt sollte in der Schweiz und in der EU existieren.Wer hier leben will soll sich anpassen oder verreisen. Es gibt genug islamische Länder wo diese Leute Ihre Tradition ausüben können.
  • Boris  Kerzenmacher 29.11.2016
    Und es gibt gute Gründe, wie z. B. reichlich Sozialhilfe, Krankenversorgung, Sozialsysteme etc., weshalb Muslime ein europäisches Land für ihren Lebensmittelpunkt gewählt haben, sonst wären sie in ihren Ländern geblieben. Wenn es hier mit der jeden Monat pünktlich überwiesenen Sozialhilfe für Muslime so lebenswert ist, kann man auch erwarten, dass das noch friedliche Miteinander zu hiesigen Bedingungen nicht ständig infrage gestellt wird.
    • Sarah  Keller 29.11.2016
      Dem ist leider nicht so. Es gibt in einigen europäischen Ländern Imame, die Schäfchen, welche optisch noch zuwenig oder gar nicht auf Islam getrimmt sind, monatlich Geld geben für das Tragen des Niqabs bei Frauen oder islamischer Bekleidung inkl. Tragen eines Bartes bei Männern. Das können mehrere Hundert Euro im Monat sein - viel Geld für Betroffene. Wir Schweizer sind diesbezüglich noch hinter dem Mond, wir wissen gar nicht, was in unseren Nachbarländern alles abgeht. Und vielleicht auch hier.
    • Seo  O. 29.11.2016
      Ja Herr Kerzenmacher, da kann ich ja gleich morgen meine Kündigung einreichen und auf Ihre Kosten weiterleben... Schon mal so weit gedacht, dass Muslime in der Schweiz auch arbeiten, Geld verdienen und auch Steuern zahlen? Aber vielleicht wären auch viele Muslime zu Hause geblieben, wenn Amerikanische und Europäische Soldaten ihre Heimat nicht zerstört hätten...
  • Roland  Wyler 29.11.2016
    Ich frage mich immernoch, weshalb Frau Gössi, Präsidentin der FDPCH, sich zu diesem Thema im NR nicht äussern konnte? Sie enthielt sich bekanntlich der Stimme! Frage: Hat sie keine eigene Meinung? oder ist sie, wie die Politiker sagen, bei einem sehr sehr komplexen Thema wie der Burka, schlichtweg überfordert, sich eine eigene Meinung zu bilden? Es wird immer deutlicher, die Frau ist mit der Aufgabe als Nationalrätin überfordert.