Kein Schlaf, kein Licht Drogenboss El Chapo ist ein Jammerlappen

MEXIKO STADT - Er gilt als mächtigster Drogenbaron der Welt. Nun wird der Mexikaner Joaquín Guzmán plötzlich ganz weich: Er klagt über die schlechten Bedingungen im Knast.

Mexico Drug Lord play
El Chapo bei seiner Verhaftung im Januar. AP

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Der mexikanische Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán wirft den Behörden des Landes Folter während seiner erneuten Inhaftierung vor. Er leide unter Schlafentzug, erklärte der Chef des Sinaloa-Kartells in einem am Montag in Mexiko-Stadt veröffentlichten Schreiben.

Auch das Tageslicht sehe er so gut wie nie, zitierte der Sender Radio Fórmula aus der Erklärung. Diese war vor einer Woche einem Richter vorgelegt worden.

«El Chapo» war im Januar den Ermittlern ins Netz gegangen, ein halbes Jahr nach seinem spektakulären Ausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis. Der mächtige Drogenbaron war 2001 bereits einmal aus einer mexikanischen Haftanstalt getürmt. Nun soll er sobald wie möglich an die USA ausgeliefert werden.

Wohl aus Angst vor einem neuen Ausbruch wird Guzmán nun rund um die Uhr in dem Gefängnis bewacht, aus dem er im Juli durch einen bis zu seiner Zelle gegrabenen Tunnel geflohen war. In seinem Schreiben klagte «El Chapo», dass er jede vierte Stunde geweckt werde. Er leide deswegen unter Bluthochdruck. Am Wochenende hatte auch Guzmáns Ehefrau in einem Interview gesagt, sie mache sich Sorgen um das Leben ihres Mannes. (sda)

Publiziert am 23.02.2016 | Aktualisiert am 14.07.2016
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Mit der Helmkamera gefilmt Hier wird El Chapos Versteck gestürmt

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12 Kommentare
  • Pascal  Meier 23.02.2016
    Juristisch gesehen, ist das was dort passiert Steinzeit! Wo ist die Unschuldsvermutung? Wo ist der Rechtsstaat? Wäre er in der Schweiz, wäre er schon lange wieder auf Bewährung frei, oder mit einer Justizvollzugsbeamtin durchgebrannt.
    • Hubsyn  - aus Tamins
      23.02.2016
      Unschuldsvermutung? El Chapo ist bereits rechtskräftig verurteilt und war bereits im Knast. Nur ist er von da wieder ausgebrochen, da kann es doch keine Unschuldsvermutung geben?! Oder soll erst bewiesen werden, dass er ausgebrochen ist oder wie darf man sich das vorstellen?
  • Walter   Gabriel 23.02.2016
    Und es gibt sicher noch viele Psychologen und fanatische Christen, welche Mitleid mit diesem Halunken haben und glauben, jeder hätte eine zweite Chance verdient.
  • Theo  Froideveaux 23.02.2016
    Ausgerechnet der will sich beklagen. Er, der seine Opfer bei lebendigem Leibe kochen und ausweiden liess. Der kann froh sein, wenn unter den Wärtern niemand aus einer Opferfamilie ist. Denn dann würde er wohl sehr froh sein, wenn er nicht mehr schlafen kann. Die würden sich dann wohl ganz anders an ihm rächen.
  • Paul  Entlebucher 23.02.2016
    Mein Mitleid hält sich in Grenzen, wenn man weiss, dass dieser Massenmörder Morde im Dutzend angeordnet hat. Dieses Monster hat jede Lebensberechtigung verloren. Diesmal wird er die Gefängnismauern ganz sicher nicht mehr lebend verlassen, was auch gut ist.
  • Thomas  Muster 23.02.2016
    ....so,so seine Frau macht sich Sorgen um ihren Mann.Hat ihr Mann sich Sorgen gemacht in den letzten Jahren um die tausenden Drogenabhängigen die er mit Rauschgift versorgt hat und den vielen Menschen jung und alt die daran gestorben sind.Nein, sicher nicht, ihm interessierte nur die Kohle damit er sich ein schönes Leben leisten konnte.Ich hoffe er bekommt die Höchststrafe!