Kein EU-Beitritt Merkel erteilt Erdogan eine Abfuhr

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den türkischen EU-Beitritts-Verhandlungen eine Abfuhr erteilt. Dies berichtet die deutsche «Bild».

Streit um EU-Beitritt der Türkei: Angela Merkel erteilt Erdogan Abfuhr play
Angela Merkel will die türkischen EU-Beitrittsverhandlungen stoppen. Markus Schreiber

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nach einem Bericht der «Bild"-Zeitung dafür, die Beitrittsverhandlungen der Europäischen Union mit der Türkei zu stoppen. In der Sitzung der Unionsfraktion habe sich Merkel am Dienstag dafür ausgesprochen, wegen des Vorgehens der türkischen Regierung nach dem Putschversuch keine weiteren Kapitel zu eröffnen, berichtete die Zeitung (Mittwoch). 

Die Kanzlerin habe den Unions-Abgeordneten empfohlen, dies auch in den Wahlkreisen bei Fragen zum Umgang mit der Türkei so zu erklären.

Das Europaparlament hatte am Donnerstag gefordert, die Beitrittsgespräche mit der Türkei auf Eis zu legen. Ankara reagierte zunächst mit der Drohung, das Flüchtlingsabkommen mit der EU aufzukündigen.

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan erklärte aber am Dienstag, das Thema EU-Beitritt sei trotz der angespannten Beziehungen vorerst noch nicht erledigt. Die Beitrittsverhandlungen waren 2005 offiziell aufgenommen worden. (SDA)

Publiziert am 30.11.2016 | Aktualisiert am 30.11.2016
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11 Kommentare
  • Eric  Vieira aus Frenkendorf
    30.11.2016
    Es gibt halt Merkel vor den Wahlen und Merkl nach den Wahlen nach dem Motto: was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern... Die CDU nimmt seine alte bürgerliche Wahlthemen auf, um die AfD den Wind aus den Segeln zu nehmen. Nach den Wahlen wird wieder auf rotlinks Kurs gefahren wie bisher.
  • Lilian  Hug 30.11.2016
    Frau Merkel macht doch weiterhin nichts anderes (wie Viele andere auch) als konsequent ihren Plan zu verfolgen. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Merkels Plan, sondern wohl eher um den Hooton Plan. Also, gibts da was zu jubeln, über Merkels Entscheid? Ich denke, nein.
  • Dani  Rosso 30.11.2016
    "Merkel erteilt Erdogan eine Abfuhr"... die Abfuhr hätte sie vor einiger Zeit ruhig auch noch anderen geben dürfen.... Die aber dürfen die EU betreten, damals heute und auch morgen... wo bleibt da endlich ihre Abfuhr!!
    • Sarah  Keller 30.11.2016
      Auch für mich weit und breit keine Abfuhr: Sie will ja nur "keine weiteren Kapitel eröffnen" und das Europa-Parlament "die Beitrittsgespräche auf Eis legen."

      Merkel will unbedingt wiedergewählt werden. Ihr ist klar, dass allzu grosse Erdogan-Nähe momentan schlecht ist. Er weiss das und auch, dass sie, einmal wiedergewählt, übers Hintertürchen wieder bei ihm anklopfen wird, weil er nun mal der Einzige zu sein scheint, der ihre unverzeihlichen Fehler auszubügeln oder wenigstens so zu tun vermag.
  • Renate  Kasap aus Meggen
    30.11.2016
    Ja in dem Fall soll sich die Türkei wirklich Gedanken machen, die Flüchtlinge weiterziehen zu lassen.
    Geld für deren Unterhalt, welches versprochen wurde ist auch noch nicht ausgezahlt worden und 3 Mio Flüchtlinge zu unterhalten ist nicht gratis.
    Zudem möchte ich mal sehen, wie die europäischen Länder bei einem Putsch reagiert hätten. Einfach weiter machen , als wär nichts geschehen. Ja, wenn zwei das selbe tun, ists halt nicht das Gleiche.
    • Paul  Entlebucher 30.11.2016
      Genau, und die Armenier sind auch selber am Genozid schuld. Leider gibt es noch zu viele Leute, die diesem Diktator nachrennen.
  • beat  sigrist aus Manila
    30.11.2016
    Super gemacht Frau Dr. Merkel ! Wir dulden keine politischen Erpressungen hier im Herzen von Europa.Sobald es wieder eine demokratische Regierung hat in der Türkei und Herr Erdogan von der Bildfläche verschwunden ist - ja dann kann man wieder darüber diskutieren.