
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
So kommt es zum schrecklichen Drama. Flugplatz Nikolsdorf in Tirol: Der 28-jährige Wachtmeister Markus S. klettert gestern Mittag zusammen mit 14 Kameraden in eine Pilatus PC-6. Für ihren Jagdkommando-Kurs sollen die jungen Soldaten aus 1200 Metern Höhe abspringen, berichtet «oe24.at».
Um 12.15 Uhr katapultiert sich Markus S. aus dem Flieger. Nach 100 Metern Fall zieht er die Reissleine für den Hauptschirm. Doch nichts passiert! Zwar: Für diesen Fall gibt es den Reserveschirm. Doch dann öffnet sich auch dieser nicht. Spätestens jetzt weiss der junge Soldat, dass sein Leben in wenigen Augenblicken ausgelöscht sein wird. Mit einer Geschwindigkeit von rund 200 Kilometern schlägt der Mann auf dem Boden auf. Keine Chance.
Der Soldat war ein erfahrener Fallschirm-Springer. Hatte schon über 300 Absprünge hinter sich. Wie konnte es zu diesem kompletten Ausfall des Materials kommen? Erste Zeugenaussagen von Kameraden lassen einen schrecklichen Verdacht aufkommen: Haupt- und Notschirm könnten fehlerhaft gepackt worden sein. Dann hätte der Vorgesetzte von Markus S. ein Problem. (snx)