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Mustafa Ucarkus (links) und Jihad Chetwie (mitte) sind noch auf freiem Fuss, Ahmad al-Awayt hat sich vor zwei Tagen gestellt.- Reuters
Vier Gangster überfielen vor zwei Wochen mit Pistolen uns Säbeln bewaffnet ein Poker-Turnier in einem Berliner Luxus-Hotel. Dabei stellten sie sich ziemlich dumm an – und mussten bereits am Tatort den Grossteil der Beute zurücklassen.
Der Vater von einem der Täter macht sich nun gewaltige Sorgen um seinen Zögling und wendet sich an die Öffentlichkeit: «Mein Junge, bitte stell dich. Sonst machst du alles noch viel schlimmer!»
Bei dem «Jungen» handelt es sich um Mustafa Ucarkus (20). Er ist immer noch auf der Flucht. Sein Vater zu «Bild.de»: «Ich habe ihn das letzte Mal vor 20 Tagen gesehen. Ich fragte ihn, wie es ihm geht. Er sagte gut …»
«Mustafa weiss gar nicht, was er seiner Familie angetan hat», sagt der Vater des Flüchtigen. Aus Scham über die Tat seine Sohnes versteckt er sich in seiner Wohnung: «Ich traue mich nicht mehr auf die Strasse, nicht mehr in die Moschee.»
Von einem Komplizen verraten
Den Namen von Mustafa hat die Polizei von einem Komplizen erfahren: Vedat S. (21), seit der Grundschule ein Kumpel von Mustafa, stellte sich der Polizei und verpfiff seine Mittäter.
Ein weiteres Mitglied der Bande, Ahmad al-Awayti (20), tat es Vedat gleich und begab sich bei den Beamten in Gewahrsam (Blick.ch berichtete).
Die Polizei muss nun neben Mustafa nur noch einen der vier Berlin-Türken kriegen. Auch Boxer Jihad Chetwie (20) versteckt sich noch vor dem Gesetz. Wie alle Mitglieder der Räuber-Bande: polizeibekannt und vorbestraft. (noo)