Jung-Terrorist aufgeflogen Islamist betete in die falsche Richtung

KÖLN (D) - In einem Flüchtlingslager bei Köln ist der Polizei ein Jung-Terrorist ins Netz gegangen. Er war im Asylheim und in der Moschee aufgefallen.

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In Köln ist ein 16-jähriger Terrorist aufgeflogen, weil er in die falsche Richtung betete. Der aus Syrien stammende Flüchtling hatte sich innert weniger Monate radikalisiert und lebte in einer Asyl-Unterkunft. Dort fiel sein «komisches Verhalten» der Heimleitung und andern Bewohnern auf.

So wandte er sich beim Gebet in eine leicht andere Richtung als beim muslimischen Gebet üblich. Das deutet laut dem Kölner Polizeipräsidenten Jürgen Mathies auf einen IS-Bezug hin. Zudem machte er sich auch verdächtig, weil er plötzlich stundenlang eine Moschee besuchte und dabei sein Handy benützte.

Auf dem Chat-Verlauf entdeckten die Ermittler dann, dass der junge Flüchtling in Deutschland einen Sprengstoffanschlag plante. Von einem Chat-Partner im Ausland mit Bezug zum IS habe er ganz konkrete Anweisungen zum Bau einer Bombe erhalten. Ein konkretes Anschlagsziel sei aber nicht bekannt. (gf)

Publiziert am 23.09.2016 | Aktualisiert am 23.09.2016
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4 Kommentare
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    23.09.2016
    Da immer gegen Mekka gebetet wird, ist es gar nicht so einfach die Peilung richtig vorzunehmen, speziell wenn man viel reist, liegts immer in einer anderen Richtung.
    • Xaver  Perte 24.09.2016
      Die Peilung ist kein Problem, heutzutage hat doch jedes Handy einen Kompass. Zudem kann der moderne Muslim auf einen Haufen von Apps zurückgreifen, die ihm die Richtung weisen, die Gebetszeiten korrekt angeben und während des Ramadan auch die offiziellen Sonnen auf- und Untergangszeiten mitteilen.
  • Michael  Koch 23.09.2016
    Statt den 72 Jungfrauen die im Jenseits auf ihn warten, wird er wohl nun ehr die Jungfrau von 72 Knastinsassen. Das hat er sich wohl anders vorgestellt :-)
  • Gian  Zender , via Facebook 23.09.2016
    Und was passiert jetzt? Sofort abschieben, was der gesunde Menschenverstand gebietet, oder (erfolglos und teuer) therapiert? Raten wir mal...