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Die Studie befasst sich mit den Verhältnissen in Deutschland und stellt eine besorgniserregende Entwicklung unter jungen Muslimen fest: Deren Gewalttätigkeit nimmt der Studie zufolge zu, je mehr sie sich am Islam orientieren.
Der Islam, wie er zumindest in Deutschland vermittelt wird, fördere die Akzeptanz einer brutalen Machokultur, so die Studie. Sie ist das Resultat eines gemeinsamen Forschungsprojektes des Bundesinnenministeriums und des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens.
Macht der Islam also aggressiv? «Das ist kein Problem des Islam, sondern der Vermittlung des Islam», sagt Kriminologe Christian Pfeiffer gegenüber «Spiegel Online».
Die Mehrheit der Imame in Deutschland befürworte und fördere einen konservativen Islam und die jeweils eigene Ethnie. Eine Beziehung zur deutschen Kultur könnten sie keine Aufbauen, da die meisten Geistlichen nur zeitweise in Deutschland lebten und die Sprache nicht beherrschten. Für sie sei klar, dass der Mann dominiere. Dies gäben sie in ihren Lehren den Jugendlichen in Deutschland weiter.
Die Studie befragte bundesweit rund 45‘000 Schüler. Und fand heraus: Während junge Christen mit steigender Religiosität weniger Gewalttaten begehen, ist bei jungen, männlichen Muslimen das Gegenteil der Fall. Interessant aber auch: Die Gruppe junger Migranten ohne jede Konfession ist der Studie zufolge am besten integriert. (gux)