Jugendlicher (†16) starb IS bekennt sich zu Messerangriff in Hamburg

HAMBURG (D) - Seit Wochen fahndete die deutsche Polizei nach dem Mann, der vor rund zwei Wochen in Hamburg einen Teenager getötet hatte. Jetzt bekennt sich die Terror-Miliz IS zu der tödlichen Messerattacke!

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Die Terrormiliz Islamischer Staat hat nach Angaben ihres Sprachrohrs Amak den Messerangriff von vor zwei Wochen in Hamburg verübt. «Zwei Personen wurden von einem Soldaten des Islamischen Staates am 16. Oktober in Hamburg erstochen. Die Operation wurde als Antwort auf die Rufe zum Angriff auf Bürger der Koalitionsstaaten ausgeführt», schreibt die «Nachrichtenagentur».

Freundin überlebte unverletzt

Victor (†16) sass, so schreibt «Bild», am 16. Oktober gegen 22 Uhr mit seiner Freundin (15) am Alsterufer nahe der Kennedybrücke, als sich plötzlich von hinten ein Mann näherte und mit einem Messer mehrmals auf Victor einstach. Anschliessend stiess der Angreifer die Freundin ins Wasser und verschwand. Sie blieb unverletzt. Victor starb kurz danach im Spital an seinen Verletzungen.

Die Polizei konnte auf Anfrage zunächst keine Auskunft dazu geben, ob sich die IS-Mitteilung auf diese Tat beziehen könnte. In der von Amak auf Arabisch und Englisch verbreiteten Mitteilung wird offen gelassen, ob die angeblichen Opfer getötet wurden. Die gewählten Formulierungen lassen keinen eindeutigen Schluss zu.

Ausserdem meldet sich Amak üblicherweise erst dann zu Wort, wenn der Terrorist tot ist. (SDA/stj)

Publiziert am 30.10.2016 | Aktualisiert um 18:20 Uhr
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7 Kommentare
  • Vanessa  Meier 30.10.2016
    Der IS macht sich nur lächerlich. Bis jetzt noch kein einziger Fall in Deutschland. Und in Nizza scheint es auch so, dass der Typ aus Wut gehandelt hat und nichts mit IS am Hut hat. Psychos gibts überall.
  • Karin  Schwegler 30.10.2016
    Aber klar, wenn sich niemand meldet war die IS. Sich mit fremden Federn schmücken kommt immer gut an. Der Jugentlich war ja kein Radikaler, noch sah man ihn als Christ oder andere nicht Islamische Gemeinschaften. Wer es wirklich war findet man vielleicht mal an DNS Spuren raus, aber sicher nicht die IS
    • Sarah  Keller 30.10.2016
      Da bin ich entschieden anderer Meinung. Bringen Sie uns auch nur einen Fall, in welchem sich der IS nachweislich mit fremden Federn geschmückt hat! Zudem gäbe es weitaus "dankbarere" weil "prestigeträchtigere" Fälle, welche man sich hätte aneignen können, z.B. der Malaysia-Flug und München: Haben Sie da auch nur den Anflug eines IS-Bekenntnisses gehört? Nein. Dabei hätte man ihnen beides zu Anfang diskussionslos abgenommen, und sie hätten weltweit eine Riesen-Aufruhr damit auslösen können.
    • Aaron  Mastel , via Facebook 30.10.2016
      Etwas mehr als drei Monate ist es her das sich der IS mit fremden Federn geschmückt hat: Der Amoklauf in München.
  • Adrian  Rüst , via Facebook 30.10.2016
    Was für ein ausgereifter teuflischer Terroranschlag. Wir müssen uns in Europa warm anziehen. Mit solchen Schlägen bringt der IS die westliche Zivilisation ins Wanken. Da sticht einer einen anderen ab und der IS bekennt sich dazu. Krass schlimm. Wir sollten mehr Detektoren an den Flughäfen und mehr Kameras in den Innenstädten haben, dann noch Speichelproben von allen Männern. Dann gibt es solche Dinge nicht mehr, und wir sind sicher.
  • Urs  Hagen 30.10.2016
    Solche Meldungen haben keine Grundlage. Bekennen kann sich jede und jeder zu einer Tat. Am Schluss war es Eifersucht aber die Medien haben schon Angst und Schrecken verbreitet.
  • Georg  Kuster 30.10.2016
    Völliger Blödsinn. Der IS bekennt sich einfach zu allem, wenn ein Moslem der Täter war und im besten Fall noch Allahu Akbar geschrien hat. Das sehen die als kostenlose Werbung für die eigene Sache. Guerilla Marketing auf Terroristisch, sozusagen.
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