JFK-Tochter will Hillary beerben

  • Publiziert: 16.12.2008, Aktualisiert: 03.01.2012

NEW YORK - Die Welt erinnert sich, als sie als kleines Mädchen am Grab ihres Vaters John F. Kennedy weinte. Nun will Caroline Kennedy (51) Hillary Clintons frei werdenden Senatssitz von New York.

Caroline Kennedy tritt in die politischen Fussstapfen ihres Vaters, des US-Präsidenten John F. Kennedy: Die 51-Jährige bewirbt sich um den frei werdenden Senatssitz des Bundesstaates New York. Dies bestätigte der New Yorker Gouverneur David Paterson gestern. Dieser muss über den Nachfolger von Hillary Clinton im Senat entscheiden, nachdem die ehemalige First Lady als Aussenministerin ins Kabinett von Barack Obama berufen wurde.

Kennedy hatte einen Teil ihrer Kindheit im Weissen Haus verbracht, bis ihr Vater 1963 ermordet wurde. Sie hat sich bislang in der Öffentlichkeit weitgehend zurückgehalten, sich im innerparteilichen Machtkampf zwischen Clinton und Obama aber auf die Seite des neuen US-Präsidenten geschlagen.

Mit ihrer Bewerbung als Senatorin betritt Caroline Kennedy erstmals als Akteur die politische Bühne. Sie arbeitete zuvor als Autorin und Anwältin und ist Präsidentin mehrerer kultureller Organisationen. (ent/sda)

Obama macht Nobelpreisträger zum Minister

Gute Vorzeichen für die Umwelt. Der künftige US-Präsident Barack Obama hat den Nobelpreisträger und Klimaschützer Steven Chu als Energieminister berufen. Das teilte Obama am Montag mit. Chu, der 1997 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurde, gilt als Vorreiter bei der Erforschung erneuerbarer Energien.

Seit 2004 leitet der 60-jährige Wissenschaftler das Lawrence-Berkeley-Nationallabor, wo er vor allem zum Klimawandel forscht. Die Berufung des renommierten Klimaschützers ins Kabinett signalisiert eine klare Abkehr von der Umweltpolitik des scheidenden Präsidenten George W. Bush.

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