Jetzt spricht die Mutter des Sex-Monsters

  • Publiziert: 06.09.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

ANTIOCH USA – Die 88-jährige Patricia Garrido behauptet, nichts vom Entführungsdrama rund um Jaycee Lee Dugard gewusst zu haben. Ihr Sohn habe sie angelogen.

Im Drama um die während 18 Jahren gefangen gehaltenen Jaycee Lee Dugard meldet sich eine neue Stimme zu Wort. Die 88-jährige Patricia Garrido, Mutter des Entführer und Vergewaltigers, hielt Jaycee offenbar all die Jahre für ihre leibliche Enkeltochter. Ihr Sohn Philipp habe ihr erzählt, dass das Mädchen Allissa heisse und aus einer früheren Beziehung stamme.

Ähnlich verhielt es sich bei den beiden Töchtern, die der Entführer mit Jaycee zeugte. Die Grossmutter hielt die beiden ebenfalls für uneheliche Kinder ihres Sohnes:
«Ich habe vieles vergessen. Aber ich erinnere mich, dass ich mich sehr gefreut habe. Alle drei Mädchen waren meine Enkelinnen – ich dachte, sie seien meine Familie.», sagt die Rentnerin.

Patricia Garrido behauptet, dass «Allissa» stets einen sehr glücklichen Eindruck gemacht habe und ihr nie von ihrer wahren Identität oder ihrem richtigen Namen erzählt habe. (hgt)

Der Fall

18 Jahre lang lebte Jaycee Lee Dugard (29) in Gefangenschaft des Sex-Monsters Phillipp Garrido. Sie war im Alter von 11 Jahren auf dem Schulweg entführt worden. In der Folge wurde sie in einem Schuppen gefangen gehalten und regelmässig vergewaltigt. Ende August konnte die Polizei ihrem Martyrium endlich ein Ende bereiten. Jaycee hat in der Gefangenschaft zwei Kinder zur Welt gebracht. Die beiden Mädchen sind heute 11 und 15 Jahre alt.

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