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«Jetzt ist er endgültig hinüber! Dem hats in den Weizen gehagelt. Es ist Zeit, Göldi rauszuholen und den Laden zu schliessen! Der nächste Keulenschlag kommt bestimmt», schreibt Blick.ch-Leser Ivan Salianov.
Auch Leserin Isabelle Bethlis Urteil gegenüber dem libyschen Machthaber fällt eindeutig aus: «Dieser Mann ist einfach nur krank. Ich habe gehofft, wir hätten jetzt Ruhe vor diesem Spinner.»
«Schade für Muslime»
Gaddafi rief Muslime auf der ganzen Welt auf, nicht mit der Schweiz zusammenzuarbeiten. Wer es dennoch tute, sei «gegen den Islam, gegen Mohammed, gegen Gott, gegen den Koran».
Blick.ch-Leser Erismann befürchtet deswegen, dass diese Aufforderung den Schweizer Muslimen schaden könnte: «Es ist schade für die Muslime, die sich gut angepasst haben. Die tun mir leid, weil jetzt wieder mit dem Finger auf sie gezeigt werden wird, und das nicht nur in der Schweiz. Andere müssen ausbaden, was der Irre ausruft.»
Leserin Anja Hame sieht Gaddafis Dschihad-Aufruf eher im politischen Kontext mit den Schweizer Geiseln und dem zunehmenden Druck aus der EU: «Dem Mann gehen wohl langsam die Asse aus, grosses Säbelrasseln noch zum Schluss.»
«Die Frau ist wie ein Möbelstück»
Auch die internationale Presse schüttelt den Kopf ob Gaddafis Aussagen. «Bild.de» schreibt von einer «gaga-Attacke gegen die Schweiz», die US-Zeitungen berichten vom «wütenden Gaddafi» und der «friedlichen Schweiz». Selbst in China findet Gaddafis Getobe Erwähnung.
Gaddafi provoziert also einmal mehr Ärger und verwundertes Kopfschütteln. Dabei sollte man aber frühere Aussagen des Revolutionsführers nicht vergessen. Etwa: «Die Frau ist wie ein Möbelstück, das man verrücken kann, wenn man möchte, und niemand wird jemals fragen, warum man das gemacht hat.» Das relativiert doch so einiges. (gux)
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Muammar Gaddafi mag die Schweiz nicht. (Keystone)