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Mohammed Ajmal Kasab wird vorgeworfen, Ende November auf Anweisung der Islamisten-Organisation Lashkar-e-Taiba gemeinsam mit neun weiteren Attentätern eine Reihe von Zielen in Mumbai angegriffen zu haben. Darunter Luxushotels, einen Bahnhof und ein jüdisches Zentrum. Er ist der einzige Attentäter, der überlebt hat. Bei den Anschlägen verloren insgesamt 166 Menschen ihr Leben. Mindestens 295 wurden verletzt.
Heute wurde der Prozess gegen ihn eröffnet. Der aus Pakistan stammende Mann bat um einen Rechtsbeistand. Das Verfahren wurde daraufhin vertagt. Ein neuer Termin wird in Kürze bekanntgegeben, teilte Chefermittler Rakesh Maria mit.
Indien macht seinen Erzfeind Pakistan für den Überfall mitverantwortlich. Es wirft den Behörden des Nachbarlandes vor, islamische Extremisten zu unterstützen oder zumindest zu dulden.
Insgesamt wurde im Zusammenhang mit dem Überfall Klage gegen 38 Personen erhoben. Die 11’000 Seiten umfassende Klageschrift nennt mehr als 2’200 Zeugen sowie Indizien, die das FBI geliefert hat. Die US-Bundespolizei half den indischen Behörden bei den Ermittlungen. (SDA/gca)
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