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Minarett-Verbot: Jetzt bekommen wir von den USA auf den Deckel

WASHINGTON – In einem Bericht des Aussenministeriums der USA wird die Diskriminierung der Muslime in Europa als besorgniserregend bezeichnet. In diesem Zusammenhang wird auch das Schweizer Minarett-Verbot erwähnt.

Aktualisiert um 21:49 | 11.03.2010
Nach der Uno nehmen nun auch die USA die Schweiz wegen des Minarett-Verbots ins Visier. Der Menschenrechts-Bericht des US-Aussenministeriums weist auf einige namhafte Beispiele von Diskriminierungen in Ländern hin, welche normalerweise die Menschenrechte respektieren. Unter diesen Ländern befindet sich auch die Schweiz.

Die Diskriminierung der Muslime in Europa gebe zu wachsender Besorgnis Anlass, heisst es im Bericht. Dabei wird unter anderem auf die Verfassungsänderung zum Verbot von Minaretten in der Schweiz hingewiesen. Als Beispiel für «Diskriminierung und Schikanen» gegenüber Muslimen nannte das US-Aussenministerium auch das Minarettverbot in der Schweiz. (SDA/noo)
Der Schweizer Stimmbürger will es so: Bestehende Minarette, wie etwa jenes der Mahmud-Mosche in Zürich (Bild), dürfen bleiben, aber neue Gebetstürme sind verboten. (Blick.ch)
Der Schweizer Stimmbürger will es so: Bestehende Minarette, wie etwa jenes der Mahmud-Mosche in Zürich (Bild), dürfen bleiben, aber neue Gebetstürme sind verboten. (Blick.ch)
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