Jesse Hughes wieder bei Trost Eagle of Depp Metal entschuldigt sich bei den Franzosen

PARIS (F) - Der Sänger der Eagles of Death Metal behauptete, die Sicherheitsleute der Bataclan-Konzerthalle in Paris seien in den Terror-Angriff während eines Konzerts seiner Band involviert gewesen. Nun zieht er diese Aussage zurück.

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Jesse Hughes krebst zurück!

In einem Interview hatte der Sänger der Band Eagles of Death Metal behauptet, der Terror-Angriff während eines Konzerts seiner Band im Bataclan in Paris sei ein «Inside Job» gewesen. 

Sicherheitsleute der Konzerthalle hätten mit den Attentätern unter einer Decke gesteckt, so die wilde Verschwörungstheorie Hughes'.

Nun hat sich der Rock-Musiker für diese Aussage entschuldigt!

«Gegenstandslos und unbegründet»

«Ich bitte das französische Volk, das Personal und die Sicherheitsleute des Bataclan, meine Fans, Freunde und Familie und jeden anderen, der sich durch meine absurden Anschuldigungen verletzt oder angegriffen fühlt, demütig um Verzeihung», teilte Hughes auf der Facebook-Seite seiner Band mit.

Seine Unterstellungen seien «gegenstandslos und unbegründet» und entsprächen auch nicht der Meinung seiner Bandkollegen.

Hier beginnt der Terror im Bataclan

 

Hughes erklärt die Anschuldigungen damit, dass er seit der Attacke im vergangenen Herbst unter Albträumen leide. Er unterziehe sich einer Therapie, um die «Tragödie und Sinnlosigkeit» zu verarbeiten. «Ich bin seit dem 13. November nicht mehr ich selbst gewesen», schrieb er.

Und er fügte an: «Es tut mir aufrichtig leid, wenn ich jemanden verletzt, missachtet oder angeschuldigt habe.»

90 Todesopfer

Die Eagles of Death Metal hatten am 13. November vor 1500 Fans im Bataclan gespielt, als drei schwerbewaffnete Islamisten in den Konzertsaal stürmten.

Die Angreifer feuerten wahllos in die Menge, bevor sie sich mit Geiseln im Obergeschoss des Clubs verschanzten.

Erst zweieinhalb Stunden später konnten Eliteeinheiten der Polizei die Geiselnahme beenden. 90 Menschen wurden getötet. (bau/SDA)

Publiziert am 12.03.2016 | Aktualisiert am 21.03.2016
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Eagles of Death Metal in Zürich «Man sollte sich keine Angst machen lassen»

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3 Kommentare
  • Philipp  Bloecker 12.03.2016
    Durch ständige Wiederholung wird das primitive Wortspiel «Depp Metal», auf das man anscheinend sichtlich stolz ist, immer noch nicht lustig. Jemanden, der anscheinend das Erlebte noch nicht vollständig verarbeitet hat, auf solch kindische Weise ein weiteres Mal herabzuwürdigen, bleibt auch weiterhin erbärmlich.
  • Paul  Meier , via Facebook 12.03.2016
    Ist diese Band jemals durch ihre Musik in Erscheinung getreten? Seit ich über diese Band lese ist das Thema ausschliesslich der Terroranschlag von Paris. Und mir kommt es so vor dass die Band diesen Trumpf auch immer fleissig ausspielt. Die Musik, eigentlich der Zweck einer Band ist scheinbar kein Thema mehr. Das macht sie mir ziemlich unsympathisch.
    • Philipp  Bloecker 12.03.2016
      Was für ein Quark.
      Dass Sie die Band und deren Musik nicht kennen, hat gar nichts zu bedeuten. Sicher, ist nicht DJ Bobo mit seiner simplen, massentauglichen Partymusik – aber trotzdem haben sie ihr Publikum und geben Konzerte. Ihnen zu unterstellen, einen Terrorakt – dessen Opfer auch sie wurden und den sie sich sicher nicht ausgesucht haben – als «Trumpf auszuspielen», ist reichlich perfide. Einer breiten Masse wurden sie eben durch die Berichterstattung bekannt. Und dafür können sie nichts.