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Das berühmteste Bild von Katsushika Hokusai.
Bei der Evakuation der «Costa Concordia» hasteten die Menschen in die Rettungsboote, nur um das eigene Leben besorgt. Ihre Habseligkeiten liessen die Passagiere zurück. In den Kajütensafes liegen Schätze, deren Wert kaum geschätzt werden kann.
Es sind nicht nur die Diamant-Ohrringe oder die perlenbesetzten Halsketten der weiblichen Passagiere, die ihr nasses Grab fanden, sondern auch die wertvolle Einrichtung des schwimmenden Luxus-Hotels. So beherbergte das Schiff auch bordeigene Juweliere und schmückte die Wände mit unzähligen Kunstwerken – etwa mit 300-jährigen Werken von Katsushika Hokusai. Sein bekanntestes Werk ist der Tsunami vor dem Mount Fuji.
Während viele Schätze durch das Wasser zerstört wurden, verbleiben im Wrack vor allem Edelmetalle, die viele Jäger anlocken könnten. Das meint auch Robert F. Marx, Tauchveteran und Autor verschiedener Bücher zum Thema maritimer Schatzsuche: «Wenn alle Leichen geborgen sind, wird eine Hetzjagd losgehen», sagt er zur «Associated Press».
Auch Geschirr ist wertvoll
Nicht nur Edelmetalle locken, sondern auch profanere Dinge, wie Kisten voller Champagner oder teurer Wein, der von Jägern aus der Tiefe geholt werden könnte. Und ganz banale Dinge wie Türfallen oder Geschirr lassen sich später zu Geld machen.
Robert F. Marx vermutet ausserdem, dass auch die Mafia noch ein Wörtchen mitreden könnte. Diese verfüge über Unterwasser-Teams, um nach gesunkenen Schätzen zu suchen.
Die Küstenwache warnt Plünderer davor, zum Schiff vorzudringen: Die Wertsachen auf dem Schiff gehörten noch immer den Passagieren. Allfällige Schatzsucher haben es sowieso schwer: Die Sperrzone rund um das Schiff beträgt eine Seemeile, Bewachung ist 24 Stunden vorhanden. (num)