«Geld-Radar» an Schweizer Grenze: Italien will Steuersünder vor Chiasso abfangen
ROM – Schnell mit einem Köfferchen voller Euro nach Zürich fahren und das Geld an der Bahnhofstrasse bunkern? So einfach sollen Italiener ihre Steuern nicht mehr hinterziehen können.
Aktualisiert um 07:46 | 29.09.2009
Italien hat gestern damit begonnen, an der Grenze zur Schweiz Radar-Anlagen zur Jagd auf Steuersünder zu installieren. Der erste Apparat wurde in Ponte Chiasso eingerichtet. Weitere sollen in den kommenden Tagen folgen.
Das mobile System, untergebracht in Kastenwagen der italienischen Finanzpolizei, soll verdächtige Bewegungen von Geld, Wertpapieren, Gold und Edelsteinen aufspüren helfen. Jedenfalls kann es sämtliche Nummernschilder von Fahrzeugen auf einer vorbestimmten Strecke aufzeichnen.
Personen, die im Besitz von 10´000 Euro oder mehr erwischt werden, drohe eine Geldstrafe und eine Untersuchung wegen Geldwäscherei, meldete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.
Italien vermutet, dass sich etwa 500 Milliarden Euro (800 Milliarden Franken) illegal im Ausland befinden. (SDA/hhs)
Das mobile System, untergebracht in Kastenwagen der italienischen Finanzpolizei, soll verdächtige Bewegungen von Geld, Wertpapieren, Gold und Edelsteinen aufspüren helfen. Jedenfalls kann es sämtliche Nummernschilder von Fahrzeugen auf einer vorbestimmten Strecke aufzeichnen.
Personen, die im Besitz von 10´000 Euro oder mehr erwischt werden, drohe eine Geldstrafe und eine Untersuchung wegen Geldwäscherei, meldete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.
Italien vermutet, dass sich etwa 500 Milliarden Euro (800 Milliarden Franken) illegal im Ausland befinden. (SDA/hhs)
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