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Schlimm sieht es im historischen Zentrum der Abruzzen-Hauptstadt LAquila aus. Nach Angaben des Katastrophenschutzes stürzten hier am frühen Morgen Teile eines Studentenwohnheims, ein Kirchturm und mehrere Häuser ein.
Italiens Zivilschutzchef Guido Bertolaso sprach denn auch von der «schlimmsten Tragödie für Italien seit Beginn des neuen Jahrtausends». Regierungschef Silvio Berlusconi unterzeichnete ein Dekret, mit dem der Notstand im Land ausgerufen wurde. Die Bevölkerung der Region wurde davor gewarnt, die Strassen zu befahren.
Menschen in Panik
Während den Erdstössen waren Tausende aus dem Schlaf aufgeschreckte Menschen auf die Strasse gerannt. In einigen Quartieren LAquilas fielen Strom und Telefon aus.
Auch aus der Umgebung der Stadt wurden Schäden gemeldet. Zahlreiche Menschen seien verletzt, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA unter Berufung auf die Polizei. Viele Häuser hätten grössere Risse. Das Beben war auch in den Marken und in Rom zu spüren.
Das Epizentrum lag im Gebiet nördlich der Abruzzen-Hauptstadt LAquila, rund 90 Kilometer nördöstlich von Rom, in etwa fünf Kilometer Tiefe. Nach Angaben des Zivilschutzes erzitterte die Erde um 3.32 Uhr mit einer Stärke von 6,2. Kurz danach habe es ein erneutes Beben der Stärke 4,7 gegeben. (SDA/snx)
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L´Aquila, die Haupstadt der Abruzzen. (Keystone)