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Die Schweinegrippe hat sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO bereits in 160 der 193 UNO-Mitgliedsländern ausgebreitet. Gegen 800 Menschen sind inzwischen an dem H1N1-Virus gestorben. Jugendliche und junge Erwachsene seien die häufigsten Todesopfer. Die WHO kläre daher ab, ob der Virus sich in den Schulen leichter verbreite.
Impfstoff im Test an Menschen
Kein Wunder, dass überall mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen das Virus gearbeitet wird. In Adelaide, Australien, haben nun die ersten Tests an Menschen begonnen. In China führen gleich zwei Pharmaunternehmen seit gestern ebenfalls Humantests durch. Rund 3600 Personen nehmen dort am zweimonatigen Versuch teil.
In der Schweiz rechnet man frühestens im Oktober mit einem Impfstoff für die Bevölkerung.
Pandemie in vollem Gange
Das Schweinegrippevirus war erstmals im März in Mexiko aufgetreten. Die Krankheit bereitete sich daraufhin in einer «nie zuvor verzeichneten Geschwindigkeit» aus. Am 11. Juni erklärte die WHO das Virus zu einer weltweiten Pandemie.
«Der Virus breitet sich weiterhin sehr schnell in der ganzen Welt aus. Wir nähern uns einer hundertprozentigen Ausbreitung in alle Länder des Planeten», sagte WHO-Sprecher Gregory Hartl heute in Genf.
Bisher erhole sich die grosse Mehrheit der Erkrankten und werde nach einer Woche auch ohne medizinische Behandlung wieder gesund. Allerdings wisse man nicht, wie sich das Virus entwickle. «Bis jetzt haben wir keine Mutation festgestellt», sagte Hartl. (ent/SDA)