Islamist in eigenen Reihen plante Anschlag Deutscher Inlandgeheimdienst enttarnt Maulwurf

KÖLN (D) - Das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat einen Islamisten enttarnt, der sich in ihren Reihen eingeschlichen hat. Er soll geheime Informationen verbreitet und gar einen Anschlag gegen die Behörde geplant haben.

Wenn die Handschellen klicken, droht die Ausschaffung: Schon ab Oktober 2016 sollen die Richter die härtere Gangart anwenden. play
Der deutsche Inlandgeheimdienst hat einen Islamisten in den eigenen Reihen aufgespürt und festgenommen. (Archivbild) GAETAN BALLY

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Konsumentenschützer warnen vor Spielzeug Hacker belauschen Kinder über...
2 Zu viele Unfälle Iran führt Nummernschild-Pflicht für Kamele ein
3 Trump ist hässig auf den Boeing-Boss Ist der «Abschuss» der Air...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
1 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

Beim deutschen Inlandgeheimdienst, dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), hat sich ein Islamist eingeschlichen. Dem Mann, einem deutschen Staatsbürger, werde «vorgeworfen, sich im Internet unter falschem Namen islamistisch geäussert und in Internetchats Amtsinterna preisgegeben zu haben«, sagte eine BfV-Sprecherin am Dienstagabend.

Gegen den Mann sei Haftbefehl ergangen, sagte die Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Erst vor Kurzem eingestellt

Es gebe bislang keine Belege für eine konkrete Gefahr für die Sicherheit des BfV und seiner Mitarbeiter, sagte die Sprecherin. Der Mann sei erst vor Kurzem eingestellt worden und habe sich während der Ausbildung und in seinem Einsatzbereich «unauffällig verhalten».

Die Zeitung «Die Welt» berichtet, nach Informationen aus Sicherheitskreisen habe der Beschuldigte geplant, einen Bombenanschlag in der Zentrale des Bundesamtes in Köln zu verüben.

Anschlagspläne gestanden

In seiner Vernehmung habe sich der Beschuldigte zu seinen Anschlagsplänen bekannt und gesagt, diese seien «im Sinne Allahs» gewesen. Ob er etwa bereits Sprengstoff oder ähnliches organisiert habe, sei nicht bekannt, hiess es in dem Zeitungsbericht weiter.

Die «Welt» schrieb, der 51-jährige deutsche Staatsbürger habe im Internet unter falschem Namen angeboten, weitere sensible Informationen preiszugeben, die zu einer Gefährdung des Amtes hätten führen können. Das Magazin «Der Spiegel» berichtete am Dienstag, dass in dem Fall die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittele. Die Behörden seien dem Mann vor etwa vier Wochen auf die Schliche gekommen. (SDA)

Publiziert am 29.11.2016 | Aktualisiert am 02.12.2016
teilen
teilen
1 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

2 Kommentare
  • Dracomir  Pires aus Bern
    30.11.2016
    Gerade deshalb ist es so wichtig, dass der Geheimdienst personell und finanziell verstärkt wird und alle nötigen Kompetenzen erhält. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass es allein in der Schweiz bereits rund eine halbe Million Angehörige der "friedlichen und toleranten" Religion gibt.
    • Alex  Müller 30.11.2016
      Bin absolut der Meinung von Herrn Pires. Man darf echt nicht vergessen, die von ihm erwähnten 500000 Menschen, welche in der Schweiz friedlich und tolerant leben, werden vor allem von einer noch viel grösserer Menge, intoleranter Menschen bedroht und diskriminiert.